Das Ende von Microsofts Photosynth

photosynthPhotosynth ist war ein umfassender Werkzeugkoffer zum Erstellen und Anschauen von 3D-Ansichten der Welt – und Microsoft hat beschlossen, die App nicht mehr zu unterstützen. Die Website zur Panoramasoftware Photosynth soll schon in drei Monaten (Februar 2017) eingestellt werden, teilte Microsoft mit einem Post im Microsoft Developer Network mit.

Wer also dort noch begehbare Bilderwelten abgespeichert hat, sollte diese vor Februar 2017 herunterladen, denn sie werden ansonsten mit entfernt.

Microsoft bietet die Software seit 2008 den Benutzern kostenlos an. Photosynth erstellt aus Fotos mit gleichen Motiven dann begehbare Panoramen. Die Software versucht, Aufnahmestandpunkte nachzuberechnen und die hochgeladenen Bilder räumlich passend anzuordnen. Im zur 3D-Welt zusammengesetzten Bild, dem sogenannten Synth, kann sich der Betrachter dann mit Steuerelementen bewegen, Details der Darstellung vergrößern oder sich die Gesamtansicht ansehen.

Wer seine Photo-Synths heruntergeladen hat, kann sie mit einer Viewer-Software auch lokal anschauen. Microsoft hat den Viewer nicht nur für das eigene Windows, sondern auch für Apples MacOS bereitgestellt. Da die Erzeugung von Synths ohne Upload auf die Photosynth-Seite nicht mehr möglich ist, dürfte dies jetzt der letzte Artikel zu einem totgeborenen Kind sein, das sich im Sande verlaufen hat. Schade drum…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Internet, Kommentar, News, Programmierung, Seitenerstellung, Soziales, Tipps und Tricks, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.