Das größte Feigenblatt der Welt liegt vor der Antarktis

rossmeer-feigenblatt-gemeinfreiSie sprechen von einer “bahnbrechenden” Entscheidung: 24 Staaten und die EU haben das Rossmeer vor der Antarktis zu einem riesigen Meeresschutzgebiet erklärt. Angesichts des Verschwindens von 60 Prozent aller Arten vom Planeten Erde in den letzten Jahren ist das noch nicht einmal mehr ein schlechter Witz!

Keine Menschen, die die Umwelt verschmutzen

Wenn ich den Menschen vorgaukeln wollte, etwas für den gemeinsam bewohnten Planeten zu tun, wäre das Rossmeer eine gute Wahl: Da gibt es so gut wie keine Menschen – nur ein paar Forschungsstationen. Niemand, der Plastiktüten und Einwegverpackungen wegwirft, denn da gibt es weder einen Supermarkt noch einen McDonalds.

Plastiktüten vom Aldi landen auch im Rossmeer

Wie man allerdings den Plastikabfall, der hier bei uns ins Meer geworfen wird und entweder an den Südpol schwimmt oder von Tieren gefressen wird, die (solange sie noch können) inklusive (im wahrsten Sinne des Wortes) Plastikschrott dorthin schwimmen, davon abhalten will, letztlich doch noch im Rossmeer zu landen weiß der Teufel – die beteiligten Staaten wissen es sicher nicht.

Aber darum geht es auch ja bei dem hochtrabend kommunizierten Projekt gar nicht. Die Politiker haben sich nur darauf geeinigt, dort nicht mehr zu fischen. Kontrollieren kann das sowieso niemand, ist ja kaum jemand vor Ort in dem viermal so großen Gebiet wie Deutschland.

Der Schutz der Wale

Das erinnert mich an japanische Walfänger, die die Wale nicht mehr schnöde “fangen”, sondern zu “wissenschaftlichen” Zwecken aus dem Meer holen und töten. Das Walfleisch gilt in Japan als Delikatesse und landet natürlich genau wie früher recht umgehend auf dem Fischmarkt. Dabei sind Wale gar keine Fische…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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