Das Tor-Netzwerk ist unsicherer geworden

Über das Tor-Netzwerk kann man nur mit dem Tor-Browser anonym surfen und sich auf diese Weise Zensur und Überwachung entziehen – oder aber im DarkNet einkaufen gehen…

Allerdings werden gefundene gravierende Sicherheitslücken offenbar vom Tor-Projekt nicht wirklich bearbeitet – und das könnte üble Folgen für die Benutzer haben.

Vorwürfe eines Sicherheitsforschers

Der Sicherheitsforscher Neal Krawetz meldete inzwischen zwei weitere Sicherheitslücken im Tor-Netzwerk, die auch den Tor-Browser betreffen. Anders als früher veröffentlichte er diesmal auch die technischen Details dazu, weil das Tor-Projekt in den letzten Jahren mehrere Male von ihm gemeldete Sicherheitsprobleme nicht beseitigt habe.

Außerdem kündigte Krawetz nun an, noch weitere Tor-Schwachstellen offenzulegen. Darunter soll auch ein Fehler sein, der es erlaubt, die reale IP-Adresse eines Tor-Servers zu ermitteln – da freuen sich NSA, CIA, BND & Co.

Das Tor-Projekt wollte sich bisher nicht zu den Vorwürfen des Sicherheitsforschers äußern…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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