Das weltweite Ende der Microsoft-Shops

Mit seinen Microsoft Stores wollte der Konzern an den Erfolg der Apple-Shops seines Konkurrenten anknüpfen. Das funktionierte aber nicht, und jetzt werden die Shops nach 11 Jahren endgültig geschlossen.

Microsoft schließt jetzt seine weltweit 82 eigenen Läden, kündigte der Software-Konzern gestern im Hauptsitz Redmond an. Zwar sollen die Stores in London, New York, Sydney und in der Nähe der Firmenzentrale in Redmond als „Microsoft Experience Center“ erhalten bleiben – dort werden dann aber auch keine Waren mehr verkauft.

Wie viele Mitarbeiter das den Arbeitsplatz kostet, sagte Microsoft nicht. Der Konzern kündigte an, dass Mitglieder des „Einzelhandelsteams“ weiterhin Kunden von den Microsoft-Unternehmensstandorten aus betreuen und aus der Ferne Verkauf, Schulung und Support anbieten würden.

Von den betroffenen Stores befanden sich 72 in den USA, der Rest in Kanada, Australien und Großbritannien. Bei und in Deutschland gab es nie eigene Microsoft-Läden. Der Showroom des Konzerns in Berlin ist von Microsofts Sparmaßnahmen aber nicht betroffen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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