Das Wort zum Sonntag: Eurogipfel als „Chaostruppe auf Monsterjagd“

Mit dem Titel „Chaostruppe auf Monsterjagd“ macht der Stern seinen Artikel zum Euro-Rettungsgipfel auf. Aber eher nach dem Motto: Eigentlich sollte der Euro-Rettungs-Gipfel den Finanzmarkt-Monstern Angst machen. Aber die Monster kringeln sich vor Lachen, weil die Euro-Retter Merkel, Sarkozy und Co. erneut dabei sind, völlig zu versagen.

Bei der Euro-Rettung sieht man nur noch ein heilloses Chaos. Erst heißt es, hier würde der große Wurf gelingen und die Eurozone saniert werden, dann bremst die Ex-Blockflöte Merkel die Erwartungen, bringt aber „Hebel“ ins Spiel, die aus den schon im Eildurchgang unter nicht mehr sauberen parlamentarischen Umständen beschlossenen Hunderten von Milliarden Euro für den zweiten „Rettungsschirm“ jetzt sogar Billionen  machen.

Natürlich alles zu Lasten unserer Kinder und Kindeskinder, die auf einem bis an die Grenzen umweltverseuchten Planeten bis über den Hals verschuldet die die Mehrzahl der Bevölkerung stellenden Alten füttern sollen, die ihnen das eingebrockt haben.

So etwas nennt man heute realitätsnahe Politik.

Dieser Rettungsgipfel ist eine schon nicht mehr nur lächerliche, sondern inzwischen eine existenzgefährdende Farce für alle Menschen dieser und der nachfolgenden Generationen und die gesamte Euro-Rettungs-Party, die seit 2008 läuft, genauso.

Erst treffen sich Merkel und Sarkozy in Frankfurt zum Sondergipfel, dann sagt der DDR-Import seine Regierungserklärung ab, als nächstes wird der Gipfel sinn- und ergebnisfrei gemacht und ein zweiter hinterher geschoben.

So wird man sicher kein Finanzmarkt-Monster beeindrucken und in seine Schranken weisen. So rettet man auch weder den Euro noch Europa oder gar die Welt. So bereitet man auch nicht den Weg für seine Nachkommen in eine prosperierende Zukunft.

Aber anerkennen, dass das Weltwirtschaftssystem seinen Wirtschaftsraum, den Planeten Erde, nicht mehr bewirtschaften kann, dass Wachstum keine Philosophie mehr für die einzige „intelligente“ Rasse auf diesem Planeten sein kann – das fürchten Politiker und die sie steuernden  Reichen mehr als der Teufel das Weihwasser.

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