Das Wort zum Sonntag: Weihnachtsansprache des Bundespastors

DSCF3255Er war schwer zu ertragen, und ich muss zugeben, dass ich nach 2 Minuten schon gerne den Kanal gewechselt hätte. Ich spreche von der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten Gauck.

Ein devot daherkommender Ex-Pastor erzählt Schwachsinn von „in Gottes Liebe geborgenen Menschen“. Dabei war er doch gerade in Afghanistan und hat Gottes Liebe in Action gesehen.

Mit einem Minisatz wurde wohl der Vollständigkeit halber auch festgestellt, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgehe – aber das wissen alle schon lange, besonders die alten und neuen Armen.

Und sogar einen kurzen Satz zum „Klimawechsel“ (geile Formulierung für die Klimakatastrophe) brachte er noch und meinte, der brauche neue Lösungen.

Wenn man da an die völlig ergebnislose Klimakonferenz in Doha denkt, bei der laut der Süddeutschen Zeitung die schmelzenden Polkappen und die Taifune in Südostasien „so fern waren wie ein fremder Planet“, wären sowohl sozial als auch klimatisch deutlichere Worte angemessen gewesen.

Aber für meine Erwartungshaltungen ist ein Mann, der sich immer wieder von der westlichen Art der Nutzung unseres Planeten begeistert zeigt, wohl kaum derjenige, der sie erfüllt.

Schade…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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