DDoS-Angriff auf die dumpf-braune PEGIDA

Pegida20150111Offensichtlich waren die DDoS-Angriffe von Hackern der Vereinigung Anonymous, die die #OpPegida über Youtube, Twitter und Pastebin angekündigt hatten, für die Internetauftritte der “Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” das Ende.

Inzwischen hat sich die Gemeinschaft von Nazis und rechten Socken mit ihren Stammtischparolen hinter den Schutzschild von Facebook zurückgezogen – auf den Servern pegida.de und kagida.de sind entsprechende Weiterleitungen geschaltet.

Wie Sie im Artikelbild selbst sehen können, prangt auf der Facebook-Seite natürlich auch ein Hakenkreuz – vermutlich nur für den Fall, dass einer der Ausländerfeinde aus dem „Tal der Ahnungslosen“, in dem die Stadt Dresden liegt, vor lauter Weiterleitungen mal die Orientierung verlieren sollte – Hochbegabte finden sich bei den Nazis ja eher nicht…

Zum Leidwesen der „Patriotischen Europäer“ (ein Synonym für Rechtsradikale) gibt es in Dresden so gut wie keine Ausländer, und wenn diese Verirrten so weiter machen, dürfte Dresden sich nicht nur zu einem freiwilligen Sperrgebiet für Ausländer werden, sondern für alle, die für Menschenrechte eintreten.

Zur Ehrenrettung der Stadt muss man allerdings hier auch erwähnen, dass bei der Demo gegen Pegida am Samstag mit fast 40.000 Teilnehmern doppelt so viele Menschen gekommen sind, wie am letzten Montag zur Nazi-Demo der Pegida-Aktivisten.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Internet, Kommentar, Mobilgeräte, News, Politik, Recht, Sicherheit, Soziales abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.