Der Bayern-Trojaner ist bei den Virenschutz-Herstellern angekommen

Die meisten internationalen Hersteller von Virenschutz-Programmen haben nach einem Bericht von Golem den Bayern-Trojaner ( auch Bundestrojaner oder Staatstrojaner genannt) jetzt in ihre Virendefinitionen übernommen. Es handelt sich um die Schaddateien winsys32.sys und mfc42u.dll, die meist unter dem Namen Backdoor/R2D2 (andere Namen: „Ozapftis“ oder „Bundestrojaner“) von mehr als der Hälfte der wichtigen Antivirenprogramme, zum Beispiel McAfee, Kaspersky, Symantec oder Antivir, erkannt werden.

Damit sollte diese Stasi-Software nun nutzlos geworden sein, und auch neue Varianten sollten schnell entdeckt werden. Bei Sophos gibt es sogar eine (englische) FAQ zum Staatstrojaner, der interessanterweise nur auf 32 Bit-Windows-Systemen funktioniert, weil es auf 64 Bit-Systemen dem Kernel-Modul an einer Signatur mangelt.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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