Der Bitcoin-Kurs ist weiter auf dem Höhenflug

Auf der Handelsplattform BitStamp hat der Kurs der Kryptowährung Bitcoin am Donnerstag zm ersten Mal die Marke von 5000 Dollar überschritten. Vorgestern stieg der Kurs dann zeitweilig sogar um über 500 auf 5866 Dollar. Als Schlusskurs pendelte sich der Bitcoin dann zum Wochenende bei 5626 US-Dollar ein – immerhin an die 30 Prozent höher als in der Vorwoche.

Nach dem Split ist vor dem Split

Für diese jüngste Kursexplosion bei der Kryptowährung sehen die Experten insbesondere zwei Gründe: Einerseits kündigte Coinbase für Inhaber eines US-Bankkontos ein vereinfachtes Verfahren zum Kauf von Bitcoins und anderen Kryptowährungen an, und andererseits steht nach der Aufspaltung in Bitcoin und Bitcoin Cash zum 25. Oktober noch eine weitere Teilung an.

Der daraus hervorgehende neue Hard Fork soll unter der Bezeichnung Bitcoin Gold als neue Kryptokohle an den Start gehen…

Beide Entwicklungen könnten die Kursrallye der Kryptowährung noch weiter anheizen, denn ein neuer Fork eröffnet weitere Möglichkeiten für die Bitcoin-Miner, und die Währung wird breiteren Interessentenschichten leichter zugänglich.

Auf der anderen Seite wirft der Höhenflug des Bitcoin-Kurses, der sich seit Jahresanfang schon verfünffacht hat, auch ernsthafte Fragen auf – beispielsweise ob und wann die Blase platzt.

Mahner lehnen sich weit aus dem Fenster

Prominente Mahner in dieser Richtung sind unter anderen Jamie Dimon, der Chef der weltgrößten Bank JP Morgan Chase, der einzig und alleine für die dem Bitcoin zugrundeliegende Blockchain-Technik sinnvolle Einsatzmöglichkeiten sieht.

Wie anfällig so eine Kryptowährung ist, konnte man erst kürzlich sehen, heißt es dazu bei Heise: Nachdem sich die chinesische Regierung dazu entschlossen hatte, wichtige Handelsplattformen für die Kryptowährungen im Land zu schließen, brach der Bitcoin-Kurs um bis zu 1000 Dollar ein.

Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter

Man kann aber auch feststellen, dass sich der Bitcoin trotz dieses perfiden und massiven Eingriffes der größten Diktatur unseres Planeten letztlich weiter verbessert hat. Wer ihn schlecht redet, hat den Grund dafür meist fett und deutlich lesbar auf die Stirn geschrieben…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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