Der Bitcoin steigt wieder über 60.000 Dollar

Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether steigen wieder an den Börsen und und stehen zu Ostern wieder kurz vor ihrem jeweiligen Rekordhoch.

Am Karfreitag stieg der Kurs der ältesten und bekanntesten Kryptowährung Bitcoin über die Marke von 60.000 US-Dollar. Das Rekordhoch von gut 6o.000 US-Dollar rückt damit wieder in Reichweite. Andere Kryptowährungen wie Ether verzeichneten ebenfalls Kursgewinne.

Auf der Handelsplattform Bitstamp kostete der Bitcoin am Karfreitag bis zu 60.103 US-Dollar – nachmittags waren es dann mit gut 59.000 US-Dollar etwas weniger. Sein Rekordhoch von 61.165 US-Dollar hatte der Bitcoin Mitte März erreicht.

Die nach Bitcoin zweitgrößte Kryptowährung Ether kostete am Freitag bis zu 2.010 US-Dollar. Auch hier liegt das Rekordhoch nicht mehr weit entfernt.

Bekannte Unternehmen setzen auf Bitcoin – das bleibt nicht kritiklos

Die Kryptowährungen haben in den letzten Monaten vor allem vom zunehmenden Interesse der Wirtschaft und der Investoren profitiert. Firmen wie Elon Musk’s Elektroautohersteller Tesla, der Bezahldienst Paypal oder das Kreditkartenunternehmen Visa haben ausgewählte Digitalwährungen als Bezahlmittel zugelassen oder entsprechende Pilotprojekte gestartet. Auch einige Vermögensverwalter und Fonds zeigen deutliches Interesse.

Die Gelddruckermafia der Notenbanker warnt vor Kryptogeld

Trotz dieser  guten Nachrichten für die Akzeptanz von Bitcoin & Co. warnen vor allem Notenbanker und Finanzregulierer vor der Möglichkeit der missbräuchlichen Verwendung von Kryptowährungen und Stabilitätsgefahren für die Finanzmärkte.

Aber jeder weiß doch eigentlich, dass man auch normales Geld missbräuchlich verwenden kann, beispielsweise für Negativzinsen (Diebstahl), Spekulation auf Nahrungsmittel, Bestechung (zum Beispiel von €DU- oder €SU-Abgeordneten) oder zum Bezahlen von Auftragskillern nutzen kann.

Hier geht es wohl nur einmal mehr darum, dass wenn zwei dasselbe tun, es noch lange nicht dasselbe ist. Aber Sie wissen ja sicher auch: Wenn man den Teich austrocknen will, sollte man nicht die Frösche fragen…

Warnung vor Kursschwankungen

Das Argument, dass Digitalwährungen stark im Kurs schwanken, was sie zu einer riskanten Geldanlage macht, ist mehr als lachhaft, denn das tun doch alle anderen Währungen auch – und nicht nur die Währungen, sondern auch Papiere von DAX-Werten wie Wirecard oder irgendwelche anderen Pennystocks.

Schauen Sie sich doch zum Beispiel mal die türkische Lira an…

Kritik von Umweltschützern

Die Kritik von Umweltschützern am hohen Energieverbrauch beim Mining des Kryptogeldes und bei den ebenfalls energetisch aufwändigen Transaktionen in den Blockchains sollte man da schon eher ernst nehmen als die Unkerei der Frösche.

Chart: Finanzen.net

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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