Der Cannabis-Anbau soll klimafreundlicher werden

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In mehreren Bundesstaaten der USA ist der Konsum weicher Drogen legalisiert worden. Weil der Cannabis-Anbau sehr viel Energie verbraucht, suchen Forscher jetzt nach Methoden, den Energieverbrauch zu verringern.

Der Anbau von Hanfpflanzen zur Erzeugung von Marihuana ist eine Art von “Gebäude-Landwirtschaft”, die sehr viel Strom verbraucht.

Und schon überlegen Energieversorger und Wissenschaftler in den USA , die Produktion von Gras so umzustellen, dass sie nicht mehr so stark zu Lasten von Energieverbrauch und Klima geht, berichtet Technology Review. 

Zuviel Strom fürs Dope

Natürlich kann man die Hanfpflanzen auch im Freien (Outdoor-Growing) anbauen. Aber die Angst vor Dieben und die Sorge um widriges Wetter führen meist dazu, dass Cannabis-Anbauer ihre Zucht ins Gebäudeinnere (Indoor-Growing) verlegen.

Ohne Wärme und Licht von der Sonne und ohne natürlichen Wind ist der Anbau von Hanf aber etwa genau so energieintensiv wie der Betrieb eines Rechenzentrums. Ein Drittel des Stromverbrauchs geht auf die Pflanzen -Lampen. Belüftung, Heizung, Luftentfeuchter und Klimaanlagen schlucken die restlichen zwei Drittel.

Rabatt für Grow-Lamps in LED-Technologie

Einer der größten Energieversorger von Colorado, Xcel Energy, lässt schon Cannabis-Anbaustätten inspizieren, um deren Strombedarf zu ermitteln. Das Unternehmen will ein Rabattprogramm auflegen, mit dem den Anbauern der Einsatz energieeffizienterer Technologien schmackhaft gemacht werden soll. 

Glühlampen verwendet wegen des sehr schlechten Wirkungsgrades schon lange niemand mehr für diesen Zweck, das ist einfach so teuer. Standard in dem Geschäft sind Gasentladungslampen mit Vorschaltgeräten, beispielsweise Natriumdampflampen (NDL), die in etwa die Effizienz von Energiesparlampen haben..

Mit LED-Lampen lässt sich die Effizienz des Pflanzenlichtes weiter steigern. Professionelle Cannabis-Anbauer sollten sich dabei auch Gedanken über die Wellenlängen des abgestrahlten Lichts machen, denn in Wellenlängen, mit denen die Pflanzen sowieso nichts anfangen können, sollte man erst gar keine Energie investieren.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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