Der erste und letzte Bericht zu den Olympischen Winterspielen

File:Stamps of Russia 2012 No 1559-61 Mascots 2014 Winter Olympics.jpgDie Angst vor Terroranschlägen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi ist groß, besonders die USA betonen das täglich. Angeblich um Bomben auf Basis von flüssigen oder gelförmigen Sprengstoffen vorzubeugen, haben die USA nun vorübergehend jegliche Flüssigkeiten im Handgepäck auf Russland-Flügen verboten. Die Anweisung der nationalen Behörde für Transportsicherheit (TSA) soll auch für Gels und Spraydosen gelten, berichtete der amerikanische TV-Sender ABC.

Putin gegen Obama

Solche Berichte kommen einem seit ein paar Tagen in allen Medien entgegen. Speziell die USA schüren Ängste und versuchen, Anschläge regelrecht herbeizureden, ohne auch nur einen einzigen konkreten Hinweis zu haben.

Gibst Du mir meinen Snowden nicht zurück, mach ich deine Spiele platt“, scheint der Tenor der Amerikaner auf der heute eröffneten Spielwiese in Sotchi zu sein.

Aber wer braucht denn überhaupt solche Winterspiele? Außer Putin, der sich damit ein Denkmal setzen möchte und den USA, die ihm da leichter ein Beinchen stellen können.

Diese Spiele braucht niemand

Ich brauche keine Spiele, deren Sportstätten Sklaven ohne Bezahlung aufbauen mussten und für die die früher da in eigenen Häusern lebenden Menschen jetzt ohne Entschädigung in Wohnheime verbracht wurden.

Ich brauche auch keine Sportarten, die Umwelt und Natur so nachhaltig zerstören wie das Ski- und  Snowboardfahren – und schon gar nicht in subtropischen Breiten.

Der Klimawandel hat diese “Sportarten” schon seit ein paar Jahren ad Absurdum geführt – ohne Schneekanonen und ähnliche Technik ist Wintersport auf der Erde doch kaum noch möglich.

Trotzdem kann eine Handvoll Menschen, die ich nicht als “Athleten”, sondern eher als Ignoranten bezeichne, weil sie an Orten wohnen, wo es noch Schnee gibt, diesen Sport weiter betreiben. Und das natürlich nahezu konkurrenzlos, denn solche Orte gibt es in zivilisierten Gegenden der Erde kaum noch.

Die Ehre der Fahnenträgerin Maria Höfl-Riesch

Man hört da immer dieselben Namen und alle sprechen den gleichen Alpenslang. Eine fällt besonders auf. Sie spricht von “Ehre”, weil sie heute die deutsche Flagge beim Einmarsch tragen darf: Maria Höfl-Riesch. Diese Frau sollte sich eigentlich schämen, dass sie überhaubt an dem Unsinn teilnimmt. Es ist keine Ehre, sondern eine Schande.

Die mit ungefähr 40 Milliarden Euro teuersten Olympischen Spiele aller Zeiten werden auf den Knochen von betrogenen Arbeitern und auf dem Rücken von Mutter Natur zum Ruhm eines russischen Diktators abgehalten – geht’s noch?

Diese Unsummen an Geld hätten vielen Menschen in Russland zu einem besseren und menschenwürdigen Leben verhelfen können. Wer sich nicht mitschuldig machen will, sollte sich dies Spektakel nicht ansehen, weder live noch im Fernsehen.

In diesem Blog wird kein weiterer Bericht mehr zu Putins Spielchen erscheinen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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