Der EZB in Frankfurt wurden 20.000 Kontaktdaten geklaut

EZB_Wikipedia_EpizentrumEin Datenleck musste die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main einräumen. Unbekannte sollen in eine Registrierungsdatenbank für Veranstaltungen eingedrungen sein, über die man sich auf der EZB-Website anmelden könne, teilte die Bank am heute mit.

Dabei seien die Kriminellen an ca. 20.000 E-Mail-Adressen, teilweise auch Telefonnummern und Postanschriften gekommen, sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa.

Die gestohlenen Daten sollen es Journalisten und Seminarteilnehmern gehören. Die Datenbank steht angeblich nicht mit dem internen IT-System der EZB in Verbindung. Marktrelevante Daten seien nicht betroffen.

Die Notenbank erfuhr von dem Angriff am späten Montagabend über eine anonyme E-Mail, in der Unbekannte Geld im Gegenzug für die Daten gefordert haben. Die Polizei habe inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. Die EZB ihrerseits informiere gerade die möglicherweise ausgespähten Nutzer und setzte sämtliche Passwörter zur Sicherheit zurück.

Hoffentlich passen die Finanzjongleure vom Main auf den Euro besser auf als auf ihre Datenbanken…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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