Der neurosynaptische Chip TrueNorth von IBM “denkt” wie wir

IBMTrueNorthChipUnter dem Codenamen TrueNorth hat die IBM einen neurosynaptischen Chip entwickelt. Der in der Zeitschrift Science vorgestellte Prozessor von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns inspiriert und hat nicht die übliche “von Neumann”-Architektur, sondern arbeitet mit einer Million Neuronen und einer Viertelmilliarde Synapsen.

Im Grunde handelt es sich um ein neuronales Netz, wie sie einstmals als Weg zu künstlicher Intelligenz propagiert wurden – allerdings in Software und nicht in Hardware, wie beim neuen IBM-Chip.

Diese neuronalen Programme leisten Erstaunliches, wie meine eigene erste Erfahrung damit schon 1985 zeigte. Damals machte der Bauingenieur Peter Lehmann aus Lüdinghausen sein Maklergeschäft noch mit einem geleasten Nixdorf-Computer und einem Immobilienvermittlungs-Programm aus dem gleichen Hause.

Dies Programm kannte nur KO-Kriterien. War das Haus für einen Interessenten eine Mark zu teuer oder einen Quadratmeter zu groß oder zu klein, fiel es aus der Vemittlung. Deshalb wurde ein neues Programm in Clipper geschrieben, das neuronal arbeitete.

Dadurch konnte die relative Übereinstimmung zwischen Interessentenwunsch und der Realität der Immobilie gemessen und abhängig vom Grad der Übereistimmung ein (teureres) Langexposée oder ein (günstigeres) Kurzexposée erstellt oder bei zu geringer Übereinstimmung nichts gemacht werden.

Die Synapsengewichte konnten in dem Programm optimal auf den Makler eingestellt werden. Kannte der sich zum Beispiel gut mit komplizierten Finanzierungen aus, wurden Unterschiede zwischen der Preisvorstellung des potentiellen Käufers und dem geforderten Objektpreis weniger hoch gewichtet.

Für diese spezielle Aufgabenstellung war das neuronale Programm in Bezug auf die Ergebnisse unschlagbar, weshalb auch die Immobilienabteilung einer hiesigen Bank das Programm jahrelang benutzte.

Für die Bearbeitung komplexerer Probleme oder gar vieler komplexerer Probleme, wie es unser Gehirn kann, war die Architektur in Software aber ungeeignet – 10 Jahre später kam dann auch bei der KI-Forschung die Erkenntnis, dass man mit Software-Synapsen nicht wirklich weiter kommt.

Hier könnte der neue neurosynaptische Chip der IBM, der über 5,4 Milliarden Transistoren und 4096 Kerne verfügt und ca. eine Million Hardware-Neuronen mit 256 Millionen Synapsen bildet und dabei auch noch skalierbar ist, einen Durchbruch in Sachen Künstliche Intelligenz bringen.

Dabei hat der IBM-Chip einen extrem geringen Energiebedarf von nur 70 Milliwatt.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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1 Antwort zu Der neurosynaptische Chip TrueNorth von IBM “denkt” wie wir

  1. Ingenius sagt:

    Eine kleine Nachtmusik, doch nicht von Mozart,
    sondern von mir für Apple
    Auf, das ich mich in 2015 nicht wieder so ärgern muß, wie im
    letztem Jahr.

    1. Das Wörterbuch in Deutsch ist zu dünn, die Benutzung hinkt deshalb ständig, weil zu oft Wörter fehlen.
    2. Die automatische Korrektur, macht einen deshalb wahnsinnig, sie müsste sich sowieso in der Adresszeile automatisch abschalten, daher habe ich schliesslich diese dusselige Automatik abgeschaltet.
    3. Es ist eine Frechheit, dass Ipad’s keine vollwerte Telefonfunktion haben, nicht mal der Import von SIM-Kontakten funzt ohne Umwege.
    4. Kann Äbbel eigentlich nur grau, Wortvorschläge grau, in Safari st alles grau, es kommt deshalb schnell zu Fehlbedienungen, Farben tun gut und tragen zur Übersichtlichkeit bei.
    Die Schriften sind oft nur viertelfett und z.B. im Store, zu winzig.
    Zum gutem Design gehört auch gute Lesbarkeit
    lieber Jonathan Yve.
    5. Zum Thema Safarie fragt man sich ohnehin, was die Entwickler den ganzen Tag so treiben. Da fehlt eine Unzahl von Tools, wie sie Firefox und ICAB beispielsweise haben, man kann sie schön übersichtlich zusammenstellen und benutzen, z.B. Beschränken der Zoom-Funktion aufheben, Seiten übersetzen, in PDF umwandeln und und und. Da ist z.B. Icab wie ein Schweizer Offiziersmesser, sehr löblich, nur leider langsamer und ruckeliger als Safari!
    Warum, weil Äbbel so paranoid ist und keine Safarie klicks verlieren möchte und deshalb darf keiner, nicht Einer und sei es der Schönste im ganzem Land, die Nitro Engine von Apple nutzen, so bleibt es für Andere beim zurückgebliebenem Webkit.
    Da gleichen pfiffige Entwickler Apples Schlafmützigkei aus und werden ausgebremst, damit Safarie in Statistiken ein paar Klicks extra hat, paranoid so etwas!
    Dergleichen leistet sich keine andere Plattform.
    6. Nach Jahren der Enthaltsamkeit präsentieren die Cupertinarier auch Wortvorschläge, ist ja nett, nur kann man sie kaum benutzen, da sie zu sehr ausbremsen.
    Wer hat in dieser mittlerweile auf schlechtem Design beharrenden Design-Abteilung denn das verbrochen, dass die Wortvorschläge Weiss auf dem sowieso unsinnigen viertelfett grau darzustellen? Schon wieder grau!
    Wer war’s?
    Wenn die Sichtverhältnisse schlecht sind, z.B. ein wenig Blendung, dann vergessen sie gleich dieses Hilfsmittel,
    man kann es dann nicht benutzen.
    7. Pages hat sich zu einer Katastrophe entwickelt, lfd. Fehlfunktionen und Abstürze,
    Seit Mitte Januar 2015 funtzt Pages wieder, nach Monaten der Abstinenz. allerdings is die Performance-Verhalten lausig, auch hier ist die IOS Microsoft Word App um Lichtjahre besser, seit Steve Ballmer endlich in seinen Ruhestand gegangen ist, können die Softies wieder schlanke und übersichtliche Oberflächen programieren und dazu noch in erfrischendem blau. in Pages, sie ahnen es schon ist alles was nicht weiss sein muß, mal wieder mausgrau.
    8. Numbers ist von der Bedienung her eigenwillig und unintuitiv. Besonders, wer nur hin und wieder mit dieser Zahlen- und Rechenschleuder arbeitet, wird damit eigentlich nie richtig warm. Ich kenne keine bessere Alternativ für IOS, daher benutze ich möglichst Excel auf meinem Uralt-Laptop.
    9. Die Foto-Verwaltung ist mager, es ist sehr umständlich das Datum eines Fotos zu erfahren, oder nach Datum, Ort etc. zu listen, außerdem ist bedauerlich, dass man den Fotos keine Namen geben kann, Die Fotoverwaltung wird mit der Zeit immer unübersichtlicher, da ich die Originale nicht frei in Ordnern anordnen kann. In Ordner kann ich nur Aliase packen, wenigstens vergisst das System diese anscheinen neuerdings nicht mehr, das ist auch schon mal was.
    Dass ich keine Originale in beliebige Ordne verschieben kann, ist sehr unglücklich! Auch wenn Apple das schon ewig so macht, sollte man irgendwann mal ein Einsehen haben, das es besser geht.
    Doch in der Design-Abteilung sitzt seit Jahrzehnten die gleiche Bauchtanztruppe, da gibt es keinen Wechsel, was soll man da erwarten?
    10. Die übergeordnete Datenhaltung muß man ehh über Good Reader & Anverwandte machen, bloß Daten dorthin zu befördern ist beispielsweise von Pages aus eine Katastrophe, Dokumente oder Ordner beliebig markieren und Exportieren, Fehlanzeige, das kann man nur einzeln hinkriegen, das ist EDV zu Fuß. Außerdem fehlt in viele Anwendungen die Apikationen an die ich übergeben will, da werden dann 4-5 aufgeführt und die anderen fehlen.
    Da muß ich mir wieder selbst umständlich mails mit den Daten zu mir selbst senden, um sie dann endlich an die gewünschte App übergeben zu können.
    Hat da jemand vielleicht zu heiß gebadet oder will ma die User veräbbeln?
    11. Der Ton funktioniert nicht richtig, mal ist er ganz aus und kommt erst nach erweitertem Neustart zurück, meisst klappts auch, wenn man in Einstellungen/Bedienungshilfen/Hörheräte/Mono-Audio den Schieber aktiviert oder deaktiviert, dann funzt es häufig wieder und man spart sich den erweiterten Neustart.
    12. Die Weckfunktion ist unzureichend, bin ich grade nicht im gleichem Raum wie mein Device höre ich das kurze Bimmeln vielleicht nicht und verpasse wichtige Termine. Apple ist eine Premiummarke und da erwarte ich, dass ich die Anzahl, bzw. Dauer und den Wiederholintervall des Weckers nach Belieben einstellen kann, verflixt noch mal!
    13. Zur Tastatur: Wenn ich auf Glas schreibe mache ich viele Fehler, dem Rest der Menschheit geht’s scheinbar auch so, daher möchte ich den Text schnell und effizient redigieren können. Da die autom. Wortkorrektur wahnsinnig macht und zuviel Wörter fehlen, muss ich viel manuell korrigieren, doch statt Pfeiltasten zu benutzen zu können, so das man recht schnell mit diesem gefriemel fertig ist, beginnt ein Kampf mit automatischen Markierungsfunktionen, da muß ich manchmal 3-4 mal tappen und nicht immer bin ich dann genau dort, wo ich hin muß, also nochmal derselbe Ärger von vorne. das gleiche bei einem benachbarten Fehler.
    Stellt doch bitte diese automatische Wortmarkierung ab und ermöglicht diese Funktion durch ein etwas längeres tappen. Mit Pfeiltasten könnte man sich ein Großteil diese Korrekturgewurschtells sparen. Warum gibt es keine Wiederholfunktion einer Taste, wenn man die gedrückt hält? Stattdessen muß man wie ein Verstörter 50 mal auf die Taste drücken, nur um eine Linie zu ziehen, was soll diese stumpfsinnige Fingerakrobatik?
    Das Fehlen dieser Dinge/Funktionen macht sehr viel Umstände. Gebt dem Anwender eine konfigurierbare Tastatur, dann kann jeder selbst entscheiden, was er auf Kosten von Tastengröße und Übersichtlichkeit integriert und was nicht.
    14. Wenn ich ein Wort markiere, dann öffnet sich eine Funktionsleiste mit weisser Schrift auf schwarz;
    die kann man zwar einigermaßen lesen, doch es trüge zur Übersichtlichkeit und zum schnellerem Arbeiten bei,
    wenn man die wichtigsten Funktionen farbig markiert, z.B. Einsetzen grün und kopieren blau.
    15. Bitte machen sie bei den zukünftigen Updates nicht wieder derartig viel Mist, wie beim 8er.
    Das hat viel Schaden angerichtet, voele Daten wurden vernichtet.
    16. Die Cloud kommt mir manchmal vor, wie ein Datenvernichtungsschredder. Da schalte ich den Fotostream ab und plötzlich sind alle gestreamten Fotos futsch, die ich aus dem Stream hatte, ohne Hinweis, ohne mich zu fragen.
    ob ich die vielleicht behalten will.
    Der Inhalt eines Iphones ging komplett wegen irgendeines Fehlers verloren.
    Wenn aus Platzgründen alte Backups gelöscht werden, sollte der Anwender gebeten werden, das zu löschen, auf das er am wenigsten Wert legt.
    17. Die App Adressen hat zig mal Inhalte vergessen.
    Jetzt haben wir vier Devices und ich kann die Adressen nicht einheitlich zusammen fühen, sondern mußte einzeln fehlende Adressen hin und her senden, bis ich es passend hatte.
    Das ist manchmal ein Arbeiten, wie zu alten DOSen-Zeiten!
    18. Ähnlich Probleme bei Notizen.
    Da haben ich einmal die Apple Id geändert, dann wieder die ursprüngliche eingegeben, da war alles komplett verschwunden, also fluchend den Rechner zurückgesetzt, das neuste Backup geladen, aber dort war Notizen ebenso lehr.
    Die Cloud macht manchmal einen Eindruck, als hätte man da Spieleentwickler, statt hochkarätiger Spezialisten drangesetzt,
    da sind manche Leute anscheinend komplett überfordert.
    19. Ein Tipp am Rande, man sollte vielleicht den Entwickler einstellen, der für Windows 7 verantwortlich war. Der hat unglaublich gute gearbeitet geleistet und ist von dem Brüll….. Ballmer weggepöbelt worden.
    Der könnte im Bereich Softwareentwicklung das sein, wass Tim Cook für die Logistik ist.
    Da fehlt jedenfalls etwas bei Äbbel, es passiert zuviel Mist, man sieht, das da etwas aus dem Ruder läuft.
    Jonathan Yve kriegt das nicht mehr auf die Reihe.

    Gut, dass soll f.d. Moment reichen.
    Ich betone, dass ist jetzt eine deftige Kritik, dass was Äbble gut oder sehr gut gemacht erwähne ich hier und jetzt nicht, da ich auch mal meckern möchte.
    Viele Punkte würde auch Andoid nicht besser machen, aber manches ist dort leichter und weniger restriktiv, z.B. kann ich mit einem Andriod Tablet prima via Bluetoot Earset telefonieren und gleichzeitig bequem schreiben.
    Ich kann jegliches AndroTab also wie ein Phone nutzen.
    Mit diesen Ärgernissen und Restriktionen verspielt Apple viel und es ist zu kurz gedacht nur die Iphones zu sehen, die verkauft wurden, weil das Ipad nicht telefonieren kann!
    Wieviel sind denn deshalb zu Android gegangen?
    Apple sollte auf die Zeichen achten, eines davon ist die Untersuchung der Uni Michigan über Kundenzufriedenheit,
    ein anderes dieser freundlich gemeinte Schrieb. Beim nächsten Mal bin ich auch wieder ganz lieb, vielleicht ;-)))
    Hmmmpppffff!

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