Der politische Offenbarungseid der SPD

Die selbstzufrieden grinsende Glatze auf dem Foto links ist nicht etwa ein Neonazi, sondern Torsten Albig von der SPD, seines Zeichens Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Schleswig Holstein.

Der SPD-Ministerpräsident Torsten Albig erklärt, was jeder in Deutschland eigentlich schon lange weiß:

Die SPD will gar keinen SPD-Kanzlerkandidaten für die nächste Bundestagswahl in zwei Jahren aufstellen, weil Merkel es ja ach so gut macht (und weil Gabriel ja sowieso nicht gewinnen kann und es deshalb nicht wirklich machen will).

Man könnte das auch so übersetzen: „Wenn ich etwas nicht kann, dann geht es nicht!“

Der Offenbarungseid für die SPD kam übers Radio

Ein solches Statement kann man nur als Offenbarungseid der ältesten deutschen Partei einordnen. Der Landeschef von Schleswig-Holstein sagte in einem NDR-Interview, er habe keinen Zweifel, dass SPD-Parteichef Sigmar Gabriel „das exzellent machen“ würde. Naja, ich allerdings schon, und andere zweifeln auch an Zick-Zack-Gabriel…

Aber Merkel erledige ihren Job ja auch „ganz ausgezeichnet„, äußerte der Soze und ergänzte: „Sie ist eine Kanzlerin, wie sie die Deutschen offensichtlich mögen. Ich glaube, es ist schwer, gegen diese Kanzlerin eine Wahl zu gewinnen.“ Das müsse man zur Kenntnis nehmen und es mache auch keinen Sinn, „sich da jetzt jeden Tag ein Beißholz zu nehmen und da weinend reinzubeißen.

Wozu eigentlich dann noch wählen?

Lassen wir doch die blöde Wählerei einfach ganz sein – das ist doch sowieso nur Augenwischerei, wenn alle starken Parteien dasselbe wollen, nämlich die Menschen an die Konzerne verraten und den Wohlstand von unten nach oben umverteilen. Vor allem aber, wenn  die SPD bei Bundestagswahlen ja doch nie wieder über die 25%-Hürde kommt.

CaesarAsterixUnd wenn sich die Mächtigsten wie Stasi-Merkel und Arbeiterverräter Gabriel ja so einig sind und politisch überhaupt keine unterschiedlichen Ziele mehr vertreten, weil sie dabei ja die Macht verlieren könnten, sollte auch mal offen über eine Diktatur geredet werden – das machten die alten Römer ja schließlich auch schon.

Cäsar, Hitler und Stalin sind tot. Deshalb kämen als Diktator die Vorstandsvorsitzenden von Apple, Google, Microsoft oder Coca Cola in Frage – oder aber der aktuelle NSA-Direktor Admiral Michael S. Rogers (weil er so viel weiß). Oder wir könnten Kim Jong Un nehmen – wenn die Ablöse für den Nordkoreaner nicht zu hoch ist…

Foto: Torsten Albig CC BY 3.0 Ralf Roletschek

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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