Der Riese Facebook kreißte und gebar ein Beta-Mäuschen

Mark Zuckerberg, Founder & CEO of Facebook, at the press confereObergesicht Mark Zuckerberg tat äußerst geheimnisvoll und ließ die Gerüchte kreisen. Die Börse horchte auf, man fragte sich, ob vielleicht doch etwas Gescheites beim Gesichterbuch passiert.

Ein Facebook-Smartphone vielleicht? Oder etwas anderes, womit man wirklich Geld verdienen kann? Einen Bericht von dem „Schaut mal, was wir gerade zusammenbauen“-Event bringt The Verge.

Die Enttäuschung war groß, als auch in diesem Fall wieder die Oberfratze Zuckerberg persönlich eröffnete, dass man eine neue Suchfunktion ins Fratzenbuch eingebaut habe, die den „sozialen Graphen“ für die Suche nutze.

Das soll heißen, dass man beispielsweise „Freunde aus Lüdinghausen“ oder „Lieblingsbücher meiner Freunde“ (obwohl ich nicht glaube, dass Facebook-User wirklich Bücher lesen) oder sogar „Leute, die mögen, was ich mag“ suchen und finden kann.

Um die angekündigte Suchfunktion über den „sozialen Graphen“ zu verwenden, muss man aber schon amerikanisches Englisch sprechen und sich dann für den laufenden Betatest der neuen Suche auf eine Warteliste setzen lassen und abschließend lange warten…

In amerikanischem Englisch soll das auch einigermaßen klappen, aber wo ist der Nutzen? Das ist eine Art Data-Mining in einem Riesen-Datenhaufen, den das Fratzenbuch zu größten Teilen selbst zusammengestellt hat. Onanie, onana, life is crazy…

Geld verdienen kann man mit dieser frühen, einsprachigen Beta einer semantischen Suche sicher nicht.  So sah das auch gestern die Börse, das Resultat: vier Prozent Verlust. Weiter so, Herr Zuckerberg, wenn Sie das noch ein paar Mal machen, ist die sinnfreieste und überflüssigste Präsenz des Internet endlich Geschichte.

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