Der Scheiß Internet-Preis 2011 ging an Anonymous Austria und den Chef von A1

Vorgestern wurde der dritte „Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten“ (auch Scheiß Internet-Preis oder WoLo11 genannt) in Wien an die östereichische Abteilung der Hackergruppe Anonymous vergeben. Die Hacker von AnonAustria hatten die privaten Daten tausender Österreicher online gestellt.

Der Publikumspreis ging in diesem Jahr an A1-Boss Hannes Ametsreiter. Für seine ausdrückliche Ablehnung der Netzneutralität hatte er sich schon über den „Big Brother Award“ freuen können.

Dem „Scheiß  Internet“, in das sich junge Menschen „verkriechen“, hat
ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz im Herbst des Jahres 2008 den
Kampf erklärt. Wenn das nicht Grund genug ist, nach dem Visionär einen
Preis zu benennen, was dann? Das Wiener KünstlerInnen-Kollektiv
monochrom hat deshalb den „Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie
Minuten“ gestiftet.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Internet, Sicherheit, Soziales abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.