Der Wirtschaftsnobelpreis geht mal wieder an zwei amerikanische Ökonomen für zweifelhafte Erkenntnisse

Beim Friedensnobelpreis versuchen die Schweden in den letzten Jahren immer mehr, mit der Vergabe von ihnen gewünschte Entwicklungen zu stützen – und in der Regel geht das in die Hose.

Besonders suspekt ist mir persönlich aber der Wirtschaftsnobelpreis, der in den letzten Jahren extrem häufig an irgendwelche Ökonomen aus den USA ging. Nur einmal wurde eine Frau mit dem Wirtschaftsnobelpreis geehrt, ansonsten nur Männer.

Das Hauptproblem bei diesem Preis ist aber, dass hier Leute für extrem ausgefeilte Mechanismen geehrt werden, mit denen man Märkte zum Vorteil der Unternehmen und zum Nachteil der einfachen Menschen und unseres gesamten Planeten beeinflussen kann. Er ging eigentlich immer an Verfechter einer fast unbeschränkten Ökonomie und Prediger des grenzenlosen Wachstums. Die Folgen kennen wir inzwischen – nur der Preisstifter scheint noch nichts gelernt zu haben.

Kein Wunder, denn dieser Preis hat mit Alfred Nobel’s Preisen nichts zu tun, er wurde nämlich von der Schwedischen Reichsbank gestiftet. Alfred Nobel sagte dazu:  „Ich habe keine Wirtschafts-Ausbildung und hasse sie von Herzen.“

Eine Anmerkung noch: Mit der sogenannten „kooperativen Spieletheorie“, für deren Ausarbeitung die Preisträger dieses Jahres geehrt wurden, wurden beispielsweise von den Geehrten Mechanismen entwickelt, um Organtransplantaten den geeignetsten Spender zuzuordnen…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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