Der Wulff-Effekt und die kleinen Möpse der Herzogin

Wer sich Brüste ansehen möchte, kann das eigentlich jederzeit tun. An den meisten Stränden dieser Welt ist das busenfreie Sonnenbaden doch bei Millionen von Frauen heute eher die Regel als die Ausnahme. Zumindest, solange noch keine Schwerkraftschäden erkennbar sind, aber nach meinem Gefühl eigentlich auch dann noch.

Was macht also einen herzöglichen Busen zu einem so schützenswerten Naturereignis, dass ganze Heere von Anwälten des englischen Königshauses Jagd auf die bösen Zeitungen machen, die es gewagt haben, den Busen der Herzogin von Wales abzudrucken?

Besser als mit Pushups lassen sich im Internetzeitalter durch lautes rechtliches Vorgehen aus kleinen Möpsen dicke Möpse machen – in Deutschland nennt man das den Bettina-Wulff-Effekt.

Die Zeitung Closer, die die Fotos zuerst abdruckte, gehört übrigens dem für seine sexuellen Eskapaden berüchtigten ehemaligen französischen Staatspräsidenten und Milliardär Silvio Berlusconi.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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