Deutsche Grenzkontrollen und Terrorismusabwehr

MerkelHuGNichts finden deutsche Politiker geiler, als IT-Technologie – obwohl die weit überwiegende Mehrheit in Politik und Verwaltung absolut nichts davon versteht.

Aber man muß das Merkelsche “Neuland” ja auch nicht verstehen, um damit unter Mißachtung der Grund- und Menschenrechte die eigene Bevölkerung massiv auszuspionieren.

Politiker und Beamte bespitzeln unbescholtene Bürger

Es ist schon geil, wenn man als deutscher Beamter weiß, welches Badeshampoo die blonde Nachbarin benutzt und noch geiler, wenn man ihr live beim Baden zusehen kann – kein Wunder, daß die Politik bei jedem noch so ungeeigneten Anlaß nach mehr Überwachung der Bürger schreit.

Die Ambivalenz geiler Politiker und Verwaltungsbeamter

Beim Bespitzeln der eigenen Bürger sind die staatlichen Voyeure immer schnell und voll dabei. Geht es aber um Terrorismus-Abwehr (DAS Zauberwort zum Schleifen der Grundrechte durch CDU, CSU und SPD), kommt immer wieder heraus, daß die Herrschaften in Politik und Verwaltung nicht den blassesten Schimmer vom Dunst einer Ahnung haben.

Einen Beleg dazu gibt aktuell wieder die EU-Kommission in Form einer geheimen langen Mängelliste in Sachen Grenzüberwachung.

Bei der Grenzüberwachung wird brutalstmöglich geschlampt

Die EU-Kommission hat nämlich gerade die Umsetzung neuer Regeln für den Schengen-Raum geprüft und der Bundesregierung Anfang dieses Monats mehrere lange Mängellisten geschickt, die inzwischen publik geworden sind.

In diesem als geheim eingestuften Bericht wird Berlin von der EU-Kommission aufgefordert, “die neuen Funktionen des Schengener Informationssystems der zweiten Generation (SIS II) unverzüglich vollständig zu installieren”. Bisher könnten deutsche Beamte dem System nämlich weder Fotos noch Fingerabdrücke hinzufügen und auch keine Ausschreibungen miteinander verknüpfen.

Außdem müssten bei solchen Vorgängen “Unstimmigkeiten” zwischen der “technischen Kopie im zentralen Polizeiinformationssystem” und der nationalen Variante vermieden werden, heißt es weiter in dem Bericht.

Ob an der Außengrenze oder im Flughafen – was man da liest, ist mehr als katastrophal und kann nur als digitaler Offenbarungseid bezeichnet werden. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie bei Heise Online.

Offenbar reicht es den deutschen Beamten völlig, wenn sie unbescholtene Bürger in der Badewanne bespitzeln können – warum sollten sie sich auch noch mit grenzüberschreitendem Terrorismus beschäftigen?

Abschließend noch ein heißer Tipp: Bedenken Sie als Besitzer eines Smart-TV-Gerätes auch den Ratschlag eines bekannten deutschen Kabarettisten und lassen Sie auf Ihrer Couch immer die Hose an!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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