Die Amsterdammer kriegen die Kurve mit ihrem Fairphone leider nicht mehr vor Weihnachen

FairphonjeDie Erwartungen waren eigentlich hoch bei den Leuten, die ihr Fairphone zu Weihnachten auf dem Gabentisch haben wollte. Der Hersteller hatte es sogar schon im Oktober liefern wollen, musste aber dann schon auf Dezember verschieben.

Das Amsterdammer Startup Fairphone kassierte von 25.000 hoch interessierten Fairness-Fans je 325 € (insgesamt Achteinachtel Millionen Euro) für das Smartphone überwiesen, das umweltfreundlicher sein soll und unter besseren Arbeitsbedingungen produziert werden soll als die Modelle der Konkurrenz.

Das Fairphone ist keine Eigenentwicklung derKaaskoppjes, sondern fast identisch mit einem Android-Modell des chinesischen Auftragsfertigers A’Hong. Fairphone hat eine Lizenz für das Modell erworben und dann einige Details geändert: Das Lötmaterial und einige Kondensatoren werden aus Zinn und Tantal hergestellt, das in kongolesischen Minen mit Konfliktfrei-Zertfikat gefördert wurde (diese Materialien nutzen auch viele große Hersteller wie Intel, HP oder BlackBerry). Das Gehäuse besteht aus recyceltem Kunststoff, das Displayglas ist hochwertiger als beim Ausgangsmodell.

Es ist allerdings nicht ganz fair, dass die Auslieferung schon wieder verschoben wurde – aber die fairen Kunden sind offensichtlich geduldig. Die ersten 11.000 fairen Smarties sollen jetzt frühestens am 28.12. geliefert werden, die restlichen 14.000 dann frühestens am 15. Januar 2014.

Tausende Kunden warten schon auf die für das nächste Jahr angekündigte zweite Charge des Fairphone.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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