Die Angst vor Korrekturen an den Börsen ist zurück

StockExchange_NewYork1_032Ausgerechnet gute Nachrichten machen Anlegern an der Börse gerade Sorgen. Irgendwie läuft an der Börse zurzeit alles falsch herum. Denn der Preis einer Aktie hat in solchen Zeiten nicht mehr mit dem wirklichen Wert eines Unternehmens zu tun, sondern nur noch damit, wieviel jemand bereit ist, dafür zu bezahlen.

Die Aktien stehen aktuell nur deshalb so hoch, weil das fast kostenlose Geld der amerikanischen Notenbank FED und anderer Zentralbanken irgendwo gewinnbringend angelegt werden muss – und da gibt es bei den aktuellen Zinssätzen nur noch eines: Bullenrallye an der Börse – solange das noch geht.

Und darauf warten die Bären nur – auf den Moment, wenn die Kurse nachgeben und die lange fällige und aktuell nur mit billigstem Geld aufgehaltene Korrektur kommt.

Dabei ist dann auch jede gute Wirtschaftsnachricht aus den USA eine schlechte Nachricht für die Börse, denn wenn die Wirtschaft wieder von alleine läuft, werden die aktuell 85 Milliarden Dollar, die alleine die Amerikaner durch Aufkauf von neuen und im Grunde wertlosen Staatsanleihen jeden Monat drucken, versiegen, und der DAX wird von den gefaketen 9.000 Zählern auf reellere 3.000 zusammenbrechen.

Das sehen natürlich verurteilte und verglichene Wirtschaftsverbrecher wie die Deutsche Bank ganz anders: Kaum 12 Stunden nachdem der DAX am Dienstag seine Rallye unterbrochen und den größten Tagesverlust seit drei Monaten einfahren hat, taxiert die Deutsche Bank den Dax zum Ende nächsten Jahres auf 11.000 Punkte. Der Branchenprimus gibt den Börsenbullen.

Bis es soweit ist, verlieren alle Sparer immer mehr von ihrem Geld, denn die Inflationsrate ist weitaus höher als der Zins für Einlagen bei der Bank. Und Mutti lächelt…

Eigentlich gibt es dafür nur ein Wort: Monopoly. Und wenn die Kohle alle ist, geben wir einfach immer wieder eine Handvoll Scheine ans spielende Volk…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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