Die App Yo: Aus Scheisse Geld machen

Yo_screen568x568-e11c3fba9b6d9f7fDer Titel klingt vielleicht etwas daneben, aber wie würden Sie eine App bezeichnen, die nichts anderes kann, als einem Empfänger aus einer Liste das Wort “Yo” (das es überhaupt nicht gibt) per Push-Nachricht zuzuschicken?

Man mag es kaum glauben, aber das amerikanische Start-up Life Before Us, LLC hat über eine Millionen Dollar an Risikokapital für diese iOS- und Android-Anwendung bekommen.

Die App, die konsequent auch den Namen Yo trägt, ist seit einigen Wochen auf dem Markt und soll mittlerweile 200.000 Nutzer haben. In der amerikanischen Filiale des iOS-App-Store belegt sie in der Rubrik “Soziale Netzwerke” aktuell Platz 1 vor Facebook.

Ein Investor, der der Firma insgesamt 200.000 Dollar übergab, sagte, die App sei “verrückt, viral und das Engagement ist unglaublich“.

Mit Engagement meint der Mann die Beschäftigung der Nutzer mit der Anwendung. Wie lange diese Aufmerksamkeit anhält, bleibt aber abzuwarten – immerhin kann man sich auch mit jeder beliebigen Chat-App ein “Yo” schicken. 

Eine Million für kompletten Nonsens – das ist aktuell die Spitze der Perversion bei der App-Finanzierung mit Risikokapital. Mein Vorschlag: Fenster aufmachen und die Kohle direkt rausschmeißen – das ist noch simpler als Yo!

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