Die Berliner Datenschutzbeauftragte und WhatsApp

Verwundert rieb sich so mancher Kenner die Augen, als er den Jahresbericht der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Maja Smoltczyk las, der als PDF-Datei veröffentlicht wurde.

Der Bericht liest sich, als sei WhatsApp wieder einmal geknackt worden. Allerdings ist nicht zu erkennen, auf welche Erkenntnisse bzw. Quellen sich diese Aussage stützt…

Eigentlich geht es dabei um eine Auseinandersetzung mit einer WhatsApp-Gruppe an einer Schule – die Gruppe gibt es jetzt allerdings schon nicht mehr. Der Newsdienst Golem vermutet, dass “die Behördenleiterin und ihre Mitarbeiter die zumindest irreführend formulierte und von verschiedenen Kryptographen kritisierte Whatsapp-Geschichte des Guardian gelesen oder den selbsternannten Sicherheitsforscher auf Russia Today gesehen haben”.

Es gibt aber noch weitere Mankos in diesem Bericht wie beispielsweise die Behauptung, dass die Nutzung von WhatsApp illegal sei oder dass die Einrichtung einer WhatsApp-Gruppe eine Übermittlung personenbezogener Daten nach dem Berliner Schulgesetz sei. Auch das ist ziemlich weit hergeholt, wie Golem erläutert.

Bild: Berliner Datenschutzbeauftragte/Pressebild

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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