Die Deutsche Post schickt unsere Daten an US-Behörden

MerkelHorchUndGuckDer Große Bruder zeigt dank der wirklich heldenhaft zu nennenden Preisgabe der Informationen von Edward Snowden darüber, wie sehr wir alle schon von einer Art „Geheimbund“ von Regierungen, Geheimdiensten und willfährigen Firmen überwacht und ausgespäht werden, seine wahre Größe. Dieser Spionageverein hat unser Grundrecht auf freie und geheime  Kommunikation regelrecht unterwandert und ausgehöhlt.

Das Neueste von der Front der Firma Hoch & Guck & Co. aus Deutschland berichtet Heise:

Die Deutsche Post fotografiert ebenfalls alle Absender und Empfänger von den 66 Millionen täglich in Deutschland aufgegebenen Briefen und übermittelt die so gewonnenen Daten an Behörden in den USA!

Man mag es kaum glauben. Auch das ist ein klarer Verstoß gegen deutsches Recht – und für Merkel offensichtlich auch Neuland…

Der junge Edward Snowden hat meine volle Hochachtung für seine schon mehr als mutige Entscheidung. Er könnte weiter mit seiner Freundin in dem geilen Reiche-Leute-Haus auf Hawaii sein Leben als CIA-, NSA- und Wasauchimmer-Agent genießen, hat aber stattdessen Verantwortung für die gesamte zivilisierte Menschheit übernommen und dabei nicht nur Hab und Gut und auch seinen Pass verloren, sondern auch sein Leben aufs Spiel gesetzt – und das macht er immer noch!

Obama sagte zwar beim Start zu seiner Afrika-Reise: „Ich werde keine Jets schicken, um einen 29 Jahre alten Hacker zu fassen.„.

Aber wenn man sieht, dass die bolivianische Präsidentenmaschine mit dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales an Bord zur Landung in Wien gezwungen wurde, weil ein Gerücht Snowden in der Maschine wissen wollte, kommen schon starke Zweifel an Obamas Worten.

Und nachdem Evo Morales dann auch noch eine Durchsuchung der Präsidentenmaschine nach Edward Snowden mit der Drohung, den Flieger ansonsten nicht aufzutanken, abgenötigt wurde, sieht man vor seinem geistigen Auge schon amerikanische Jets das Linienflugzeug nach Kuba, in dem Snowden möglicherweise sitzen könnte, zur Landung in Guantanamo zwingen…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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5 Antworten zu Die Deutsche Post schickt unsere Daten an US-Behörden

  1. Thomas sagt:

    Um das auch noch für interessierte Nicht-Trolle zu klären, hier ein Auszug des Berichtes von Bernd Kling für den Spiegel, erschienen vorgestern:

    Offiziell wurde Snowden bislang vage als “Systemadministrator” beschrieben. Mehr Auskunft gibt jedoch sein Lebenslauf, der nicht an die Öffentlichkeit kam, aber der Zeitung zufolge “von Leuten beschrieben wurde, die ihn gesehen haben”. Demnach war der offenbar schon früh an IT-Themen interessierte Snowden ab 2005 bei der CIA beschäftigt und wurde später als Computertechniker – in der offiziellen Rolle als “diplomatischer Attaché” – zur US-Botschaft nach Genf geschickt. Er scheint zunächst routinemäßige IT-Aufgaben erledigt zu haben. Später erhielt er nach seinen Angaben ein sechsmonatiges und als geheim eingestuftes technisches Training. In der Folge diente er als “technischer Berater für Drittländer in der Region”, was sich vermutlich auf Europa bezieht.

    2010 wechselte er zur NSA. Er arbeitete in Japan für den PC-Hersteller Dell, der als Dienstleister für die NSA tätig ist. Er war zunächst in leitender Position für die Modernisierung der NSA-Computersysteme in Tokio verantwortlich, arbeitete aber an verschiedenen Orten in den USA als “Cyberstratege” und “Experte in Cyber-Gegenspionage”. Durch seine Arbeit bei Dell erkannte er möglicherweise, dass er beim NSA-Dienstleister Booz Allen noch mehr Einblick bekommen konnte.

    Da bleiben keine Fragen mehr offen…

  2. Franz sagt:

    Ich finde es toll, wie hier immer wieder falsche Fakten verbreitet werden.
    „…..sein Leben als CIA-, NSA- und Wasauchimmer-Agent genießen.“

    Der gute Snowden war technischer Mitarbeiter der US-amerikanischen Geheimdienste CIA und NSA. Kein Agent. Genau genommen war er als Systemadministrator für das Beratungsunternehmen Booz Allen Hamilton tätig und hatte im Rahmen dieser Tätigkeit Zugang zu als streng geheim eingestuften Informationen.

    • Klaus sagt:

      Ich finde es nicht toll, dass immer derselbe hier versucht, die Macher des Blogs zu verunglimpfen und unumstrittene Tatsachen zu bestreiten. Du hast doch wohl den Arbeitsvertrag von Snowden bisher nicht gesehen, oder?

      Und erfahrungsgemäß gibt es nirgends auf der Welt Arbeitsverträge, in denen als Berufsbezeichnung „Agent“ oder „Spion“ eingetragen wird – da steht eher „Wirtschaftsattaché“ oder sowas drin. Wobei ein Attaché ja der Begleiter eines Gesandten und nicht etwa ein Spion ist…

      Lass Dir aber bitte deutlich gesagt sein, dass hier keine Trolle gefüttert werden und nimm es als letzte Warnung vor dem Ausschluß.

      Zu Deiner Information: Wer mit einer festen IP-Adresse wie Du mit Deiner 83.151.52.16 durch die Gegend surft, sollte nicht in Foren und Blogs als Troll in Erscheinung treten. Deine Firma Kärcher aus Winnenden wird sich nicht gerade über Deine gute Öffentlichkeitsarbeit hier in unserem Blog und möglicherweise an anderen Stellen im Netz erfreut zeigen – oder bist Du der Chef?

      Gruß Klaus

      • Franz sagt:

        Naja, wenn ihr hier nicht mit Kritik umgehen könnt und das als Troll abtut. Von mir aus. Wird das eben mein letzter Kommentar sein.
        Ob es sein muss und vor allem zulässig ist, hier personenbezogene Daten zu veröffentlichen. Ich weiß es nicht. Von daher würde ich dringend empfehlen diese zu entfernen.

      • Klaus sagt:

        Von Einsicht ist bei Dir nichts zu merken. Und wir haben hier keine personenbezogenen Daten veröffentlicht – wir kennen noch nicht einmal Deinen Namen. Und wieso sollten wir „dringende Empfehlungen“ von jemandem zu einer Frage annehmen, zu der er selbst sagt: „Ich weiß es nicht“?

        Eine Entschuldigung und die Bitte, die Firma, der die IP-Adresse zugeordnet ist, mit der Du ins Internet gehst, nicht zu nennen, hätte sicher Erfolg gehabt. Aber so sehe ich keinen Grund, hier irgendetwas zu entfernen…

        Deine Entscheidung, hier keine Kommentare mehr zu hinterlassen, begrüßen wir natürlich. Danke dafür!

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