Die EU ist sauer wegen der neuen TLD-Regelung der ICANN

Das Wort „unzufrieden“ beschreibt nur unzulänglich, wie sauer die EU auf die ICANN ist. Die hatte gestern in Singapur die Einführung neuer TLDs mit nahezu beliebigen Endungen wie .berlin, .bayern oder .apple beschlossen. Die Bewerbung ist allerdings nur für Organisationen und Firmen möglich und verlangt einen hohen technischen und finanziellen Background.

Die Vizepräsidenting der Kommission ist „enttäuscht, dass der ICANN-Vorstand wiederholt die Bedenken von Seiten der Vertreter öffentlicher Interessen übergangen hat“. Noch zwei Tage vor dem Beschluss habe der Regierungsbeirat der ICANN eine deutliche Stellungnahme dazu verabschiedet und die ICANN-Direktion aufgefordert, die neuen TLDs erst einzuführen, wenn wichtige Bedenken im öffentlichen Interesse ausgeräumt seien.

 

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