Die EU will Internationalisierung der Internet-Verwaltung

europaeische-kommissionAlle Root-Server des Internet sind im amerikanischer Hand. Gerade in Zeiten, in denen die von schleimenden deutschen Politikern “amerikanische Freunde” genannten Geheimdienste der USA uns bespitzeln und überwachen, wie und wo es nur geht, bereitet das schon lange sehr großes Unbehagen.

Ein Tastendruck in den USA – und schon ist das Internet ganz oder teilweise verschwunden – wie immer unsere “amerikanischen Freunde” wollen…

Deshalb macht jetzt die EU-Kommission einen erneuten Anlauf, sich für eine Internationalisierung der Rootzone und der privaten Domain-Verwalterin Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) einzusetzen.

In einer heute von den EU-Kommissaren verabschiedeten Mitteilung befürworten sie einen breiten internationalen Dialog zur endgültigen Ablösung der US-Aufsicht über zentrale Aspekte der Netzverwaltung, die sogenannten IANA-Aufgaben.

Nach wie vor geht heute noch jede neue Top-Level-Domain(TLD)-Bewerbung über einen Schreibtisch im Handelsministerium der USA, bevor sie dann gegebenenfalls in die Rootzone eingetragen wird.

Die EU-Kommission war mit ihren vorhergehenden Anläufen dazu gescheitert. Zuletzt holte sich Neelie Kroes mit den Forderungen nach einer IANA-Internationalisierung vor zwei Jahren eine Abfuhr.

Mehr Details und Hintergründe zu dem erneuten Vorstoß finden Sie bei Heise.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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