Die geplante Homeoffice-Steuerpauschale

Nach Presseberichten plant die große Koalition jetzt auch eine finanzielle Entlastung für Arbeitnehmer im Homeoffice. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung soll die Homeoffice-Steuerpauschale bei fünf Euro am Tag und maximal 600 Euro im Jahr liegen. Insgesamt soll die Entlastung der Bürger durch die Homeoffice-Pauschale eine Milliarde Euro kosten.

Wer hat, dem wird gegeben

Das bestätigt die Haltung der Regierung: Wer reichlich hat, kriegt noch was drauf. Und das betrifft nicht nur Großbetriebe von Lufthansa bis Thyssen, die Abermilliarden einstreichen, um dann Zehntausende von Menschen zu entlassen, sondern mit diesem Vorhaben auch Menschen, die noch einen Arbeitsplatz haben und ihren Job sogar von zuhause aus machen dürfen.

Das spart ja schon Fahrtkosten und Wegezeit und gibt den „Betroffenen“ eine große Freiheit bei der Erledigung ihrer Arbeit. Und wer arbeitet, kann ja auch schon die Werbekosten-Pauschale von 1.000 Euro beanspruchen!

Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen

Für die Schwächsten, also für Hartzer und Rentner in Grundsicherung, tut der Staat mit den Spendierhosen aber rein gar nichts – die können ja versuchen, im Lockdown ein paar Flaschen mehr zu sammeln.

Von den vorgeblich „christlichen“ Parteien CDU und CSU ist man ja nichts anderes gewohnt, aber die frühere Arbeiterpartei SPD dürfte bei den Wahlen im nächsten Jahr feststellen, dass auch Menschen in Grundsicherung eine Stimme haben – und die dann eher für die Nazis von der AfD abgeben als für die SPD.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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