Die leidige Olympiade in Rio ist endlich Geschichte

Parque OlimpicoSeit heute Nacht um Eins ist die leidige Olympiade in Rio de Janeiro nach zwei Wochen durcheinander geratenem Fernsehprogramm endlich Geschichte. „Das waren wunderbare Spiele in der wunderbaren Stadt“, gab es noch ein wenig Eigenlob von IOC-Präsident Thomas Bach – dem Freund des russischen Diktators Putin, der die offene Hand schützend über systematisch staatlich gedopte Sportler gehalten hat.

Aber ehrlich gesagt: Ich weiß was chemische Substanzen im Körper von Menschen anstellen können – da muss ich mir nicht noch zum Beleg gedopte Leichtathleten und andere Sportler reinziehen.

Die Sommerspiele haben jede Menge Geld gekostet und jede Menge Medaillen und anderen Müll erzeugt. Das Land Brasilien ist jetzt um gut 10 Milliarden ärmer, die die ihm an allen Ecken und Kanten für Infrastruktur, Wohnungen, Schulen und Krankenhäuser fehlen dürften. Einmal-Sportstätten sind halt volkswirtschaftlich keine gute Investition, hier wären Essen und Medikamente sinnvoller gewesen.

Was mit den Stadien nach den Olympischen Sommerspielen passiert, kann man sich zum Beispiel an Südafrikas Fußballstadien ansehen.

In der Nacht kam Übergangspräsident Michel Temer nicht zur Abschlußfeier , nachdem er schon bei der Eröffnung von seinen Landsleuten gnadenlos ausgepfiffen worden war.

Auch Fußball-Idol Pelé fehlte im legendären Maracanã-Stadion, wo Brasiliens Ballkünstler am Vorabend mit dem erstmaligen Olympiasieg durch ihren Finalerfolg über Deutschland für das emotionale Highlight für die Gastgeber gesorgt hatten.

Heute kommt dann wieder business as usual, und die suspendierte Staatspräsidentin Dilma Roussef dürfte wieder mit ihren undurchsichtigen Geldgeschäften die Schlagzeilen im Samba-Staat beherrschen.

Foto: Parco Olympico doe Jogos Olimpicos de 2016, Miriam Jeske, CC BY-SA 3.0 br

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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