Die SPD will regieren – und wenn Sie dran krepiert

wahl2009Die letzte Große Koalition verursachte das gute Wahlergebnis von 8,7 % der Linkspartei. Da mit dieser einzigen deutschen Arbeiterpartei keine der Wirtschaftsparteien im Bundestag in eine Koalition gehen wollte, war die Große Koalition der angeblich einzige Ausweg.

Der Wähler sagte danke, wie Sie in der Grafik sehen: Die SPD verlor 11,3 % und ging mit nur noch 23 % der Stimmen in die Opposition – die Schwarzgelbe Koalition begann.

Den neuen Partner der Schwarzen, die FDP, bestrafte der Wähler vor einem Monat mit dem Ausscheiden aus dem Bundestag, die bekamen nach vier Jahren mit der CDU keine 5 % mehr.

Der Genosse Gabriel ist aber so geil aufs Regieren (vielleicht als Minister oder gar als Vizekanzler), dass er trotz dieser Erfahrungen jetzt in Koalitionsverhandlungen mit den Schwarzen geht.

Wenn die Mitglieder das beim geplanten Votum nicht stoppen, dürfte die SPD beim nächsten Wahlgang 2017 bangen, ob sie die 5 %-Hürde noch erreicht.

Und das macht die frühere Arbeiterpartei Deutschlands SPD, obwohl es seit der letzten Wahl eine ausreichende linke Mehrheit von SPD, den Grünen und der Linken gibt – und sowohl Linke als auch Grüne gerne zusammen mit der SPD sozialere Politik machen würden. Hoffentlich muss man nicht bald sagen:

Wer SPD gewählt hat, hat die bestechliche und asoziale Merkel gewählt!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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