Dieter Nuhr: Jahresrückblick mit beschlagener Brille

Eigentlich hätte ich wissen müssen, dass an Dieter Nuhr nichts gut ist – und zwar weil er leider recht gut ist. Intellektuell gesehen. Wofür er dann aber seine leider vorhandenen Talente nutzt, treibt mir gelegentlich das Essen am falschen Ende wieder aus dem Magen.

So auch gestern Abend, als der vorsichtig ausgedrückt „wirtschaftsfreundliche“ Kabarettist unter dem Titel Nuhr 2019 seinen Rückblick auf das endende Jahr meist grinsend herunterleierte.

Es ging fast nur um Nuhr

Worum es ging? Um Dieter Nuhr natürlich! Und um all die Dummköpfe, die die letzte Chance auf Rettung vor der schon laufenden Klimakatastrophe nicht den Herstellern von SUV mit Verbrennungsmotor überlassen wollen.

Und natürlich um den allgemeinen Realitätsverlust und den Narzissmus der Anderen, Gendering inklusive Unisexklos, die AfD und Greta Thunberg – und nichts davon war neu und nichts davon zeigte die analytische Tiefe echter Satire.

Nuhr ein Wunsch: Nie wieder Nuhr

Wenn ich in dieser Personalie einen Wunsch zum neuen Jahr äußern dürfte: Nehmt den Agitator mit seinen Fake-News endlich aus dem Programm – oder ist jemand wie Nuhr für das Erste wirklich unverzichtbar?

Bild: Euku, CC BY-SA 3.0

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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Ein Kommentar zu Dieter Nuhr: Jahresrückblick mit beschlagener Brille

  1. Tim sagt:

    Ich würde in dem Fall den Gebrauch der Fernbedienung empfehlen

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