Drastischer Merkel-Sparkurs in Griechenland tötet Kinder

ArmutDer den Griechen von Stasi-Merkel aufgezwungene drastische Sparkurs hat nach einer Studie mehrerer britischer Universitäten verheerende Auswirkungen in der Bevölkerung. Eine Hilfsorganisation spricht von einer vollständigen Verletzung der Menschenwürde. Darüber berichtet der Spiegel in einem aktuellen Artikel.

Griechenland: Von der Sparpolitik zur Realitätsverweigerung

Schon die Überschrift der Studie kommt einer Ohrfeige für die politisch Verantwortlichen, also im wesentlichen für Merkel, gleich. “Griechenlands Gesundheitskrise: Von der Sparpolitik zur Realitätsverweigerung” haben die Forscher der britischen Universitäten Cambridge, Oxford und London ihre Studie überschrieben, die im Medizinjournal “The Lancet” veröffentlicht wurde.

Tatsächlich ergibt die Auswertung offizieller Umfragen und Statistiken sowohl der griechischen Regierung als auch der EU-Kommission ein erschreckendes Bild: Danach hat die aufgezwungene drastische Sparpolitik während der schon sechs Jahre andauernden Krise in Griechenland verheerende Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung.

Folgen, die von der Regierung in Athen und den internationalen Krisenmanagern wider besseren Wissen bestritten werden, wie die Forscher feststellen. Beim Gesundheitssystem musste die Hälfte des Budgets eingespart werden. Auf Deutschland übertragen hieße das 160 Milliarden Euro pro Jahr einsparen – da würde dann wohl die Hälfte unserer Krankenhäuser abgerissen werden und die Hälfte der Ärzte in Hartz 4 geschickt werden müssen. (hier die Studie im PDF-Format)

Merkel ist direkt für 20 % mehr Totgeburten verantwortlich

In Griechenland gibt es immer mehr Totgeburten (+ 20%), HIV-Neuinfektionen (+ 1500%), Tuberkulose- und Depressionsfälle (+ 100 %) und auch Selbstmorde (+ 45%).

Die Autoren der Studie heben besonders die Auswirkungen auf Kinder hervor: Die Zahl der Kinder mit niedrigem Geburtsgewicht ist allein zwischen 2008 und 2010 um 19 Prozent gestiegen, die Zahl der Totgeburten um mehr als 20 Prozent. Auch die Säuglingssterblichkeit ist um satte 43 Prozent gestiegen – Merkel sei Dank!

Es geht auch anders

Angesichts dieser Zustände werfen die Forscher den verschiedenen griechischen Regierungen seit Ausbruch der Krise regelrechte Realitätsverweigerung vor. Das Abstreiten ernsthafter Probleme und die Behauptung, Bedürftige würden kostenfrei und ausreichend versorgt, sei ein Leugnen wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Island. Denen wollten Merkel und Kumpanen auch so eine Kur verordnen, aber die Isländer weigerten sich, die Gesundheits- und Sozialausgaben radikal zu kappen. Das Ergebnis bestätigte die Isländer: Trotz der massiven Krise habe es keine erkennbaren Auswirkungen auf die Gesundheit der Isländer gegeben.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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