Ein Armutszeugnis für die StaSi – Überwachungsstaat Deutschland

Im Überwachungsstaat Deutschland wurden nach einem vieldiskutierten Bericht in der Samstagsausgabe der Bild-Zeitung 40 Millionen Emails und andere Datenübertragungen für 200 „verwertbare“ Hinweise abgehört.

Genau 37.292.862  mal schlugen die deutschen Geheimdienste im Jahr 2010 zu – mehr als fünfmal so oft wie im Jahr davor, denn 2009 waren es nur 6,8 Millionen Fälle.

Dagegen wirkt die StaSi aus der ehemaligen DDR ja wie ein Waisenknabe!

Angeblich geht es ja um Terroristen, Waffenschieber und Schleuser, die man durch Suchbegriffe wie „Bombe“, „Atom“, „Sprengstoff“ oder „Rakete“ erkennen will? Ziemlich bescheuert, kann man da nur sagen. Oder würden Sie als Terrorist diese Wörter in Ihrer Kommunikation verwenden? Letztendlich wird unter diesem mehr als fadenscheinigen Vorwand das Fernmeldegeheimnis von Abermillionen Deutschen gebrochen.

Nachdem sich die Grünen und auch die FDP sehr negativ zu diesen Vorgehensweisen geäußert haben, schieben die Beamten und Politiker jetzt erhöhtes Spamaufkommen als Grund für den massiven Anstieg der Abhöraktionen vor.

Für wie blöd halten diese Leute das Volk eigentlich?

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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