Ein gehacktes Klo geht durchs Netz

KloAbfalltrennungIn vielen Blogs und Newsseiten liest man heute einen Artikel über ein gehacktes Klo. Das „Internet der Dinge“ ist also inzwischen auch angreifbar geworden.

Das ist der Hintergrund der Nachrichten: Die Toilettenschüssel Satis der Firma Lixil aus den USA kann über eine Android-App gesteuert werden. Die Sicherheitsfirma Trustwave Holdings hat nach dem Dekompilieren des Codes jetzt festgestellt, dass eine Sicherheitslücke in der App den Zugriff für jedermann erlaubt.

Wenn man also die App „My Satis“ herunterlädt und als Bluetooth-PIN „0000“ eingibt, kann man die Kontrolle über ein solches 5.000 $-Klo übernehmen und den Deckel hoch- und runterklappen, spülen, den Bidet-Strahl aktivieren oder sogar den Duftsprüher auslösen.

Das ist ja fast gefährlicher als der seit dem Wochenende laufende Al Qaida-Alarm der NSA! 🙂

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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