Ein Script gegen “Glassholes” im WLAN

google-glass-ban-f9c3de00c8cf02a3Der Kunstbegriff “Glasshole” klingt wie “Asshole” (Arschloch) und wird auch in dieser Bedeutung für Menschen verwendet, die eine Goggle Glass-Datenbrille tragen.

Der Berliner Künstler Julian Oliver hat jetzt ein Skript geschrieben, mit dem Google-Glass-Brillen aus WLAN-Netzwerken geworfen werden können.

“In einem Restaurant oder auf einer Party zu sagen, dass man nicht gefilmt werden möchte, ist ok. Was macht man aber, wenn man nicht einmal merkt, dass gefilmt wird? Hier kommt das Skript als eine Art Unterbrecher ins Spiel”, sagt er der Internetseite Wired.com.

Mit dem Script will der Künstler unbeobachtete Aufzeichnungen verhindern. Es wurde eigentlich mal geschrieben, um zu verhindern, dass Besucher von Kunstausstellungen diese filmen und ins Internet streamen. Gut gedacht, aber schlecht gemacht, kann man da nur sagen.

Denn technisch betrachtet ist sein Ansatz ziemlich nutzlos – Filmen und Streamen kann die Google Glass auch ohne ein WLAN zu nutzen, beispielsweise über die Mobilfunkschnittstelle eines Smartphones.

glass-how-it-looksIn den USA häufen sich in letzter Zeit Fälle, bei denen Glass-Nutzern der Zutritt zu bestimmten Orten generell verweigert wird: Brille absetzen oder verschwinden.

Es hat sogar schon einige tätliche Angriffe auf Träger der Datenbrille aus dem Hause Google gegeben.

glassholeassesGlass-Träger werden dort immer häufiger als “Glassholes” (Arschlöcher) bezeichnet, was impliziert, dass sie sich generell rücksichtslos verhalten.

Dabei dürften sich Glass-Gegner insbesondere daran stören, dass mit der Brille relativ unbemerkt Videos und Fotos gemacht werden können.

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