Eine Beerdigung: Spanien-Deutschland 6:0

Eine dermaßen deutliche Niederlage der deutschen Nationalmannschaft wie gestern Abend habe ich noch nie gesehen. Alles, was seit der vergeigten WM 2018 unter Knirschen aufgebaut wurde, zerstörte die spanische Furia in schmerzlichen 90 Minuten.

Für mich besonders schmerzlich: Ich habe mir das Spiel zusammen mit einem Franzosen angeschaut. Das Grinsen war kaum noch aus Gilles Gesicht zu kriegen…;)

Überfordert, gedemütigt und vorgeführt

Natürlich standen da 11 Spieler auf dem Platz, aber  gerade für das Formen einer jungen Mannschaft muss der Trainer auch Fähigkeiten haben, die bei Joachim Löw seit langem nicht mehr zu erkennen sind.

Trainer Löw sollte dringend abgelöst werden

Besonders auch durch die Entlassung von erfahrenen und turniererprobten Spielern wie Boateng, Hummels und Müller, war deutlich zu bemerken. Aber Löw verlautete nach dem Spiel, dass die der Mannschaft ganz offensichtlich und dringend fehlenden Führungsspieler auch nicht wiederkommen sollen.

Mit solchen selbstherrlichen Entscheidungen hat Löw der jungen Nationalmannschaft ihren soliden Rückhalt genommen – und gedenkt es auch weiterhin zu tun. Für diesen Mann wird es jetzt dringend Zeit, über den Ruhestand nachzudenken, aber irgendwie kommt er nach Trump – der kann auch einfach nicht loslassen…

Die Fans haben sich schon vor dem gestrigen Spiel abgewandt

Deutsche Fußballfans (zumindest die wenigen, die sich noch für die Nationalmannschaft interessieren) machen sich jetzt sehr berechtigte Sorgen um die Europameisterschaft 2021, die ja schon in sieben Monaten beginnt.

Dann trifft die deutsche Nationalmannschaft in München auf den Weltmeister Frankreich, den Europameister Portugal und den Außenseiter Ungarn. Nach dem gestrigen Spiel in Spanien muss man sich fragen, wie das Team von Bundestrainer Löw gegen Franzosen und  Portugiesen bestehen will.

Schon bei der Fernsehübertragung des vorherigen Spiels gab es weniger Zuschauer als bei Horst Lichters parallel laufender Trödelsendung „Bares für Rares“ – das sagt dazu eigentlich alles.

„Jetzt weiß man mal, wo man steht“, kommentierte Angreifer Serge Gnabry die Niederlage, die mindestens bis zum EM-Start am 15. Juni 2021 als dunkle Wolke über und in den Köpfen der Nationalmannschaft schweben dürftr.

Go, Jogi, go!

 

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, News, Soziales abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.