Eine Entlassungswelle tobt durchs Silicon Valley

Nicht nur der gerade vom reichsten Mann der Welt (ist er das noch?) übernommene Kurznachrichtendienst Twitter entließ in diesen Tagen Tausende von Mitarbeitern:

Durch das Silicon Valley rollt eine massive Entlassungswelle. Auch Meta-Boss Mark Zuckerberg hat gerade 11.000 Jobs gestrichen. Die Entwicklung weckt böse Erinnerungen an den Jahrtausendwechsel, als die Dotcom-Blase platzte.

Auch Meta kündigte in dieser Woche an, über 11.000 Beschäftigte (etwa 13 Prozent der Belegschaft) abzubauen, und startete damit die erste umfassende Umstrukturierung in der Konzerngeschichte ein.

Die Entlassungen bei Meta betreffen besonders die Plattformen Instagram und Facebook und ganz besonders die Reality Labs, eine Abteilung des Konzerns, die für Virtual- und Augmented-Reality-Headsets und die Schaffung des Metaverse verantwortlich ist.

So berichtet es das Onlinemagazin The Information unter Hinweis auf interne Quellen. Zusätzlich sollen die Ausgaben gekürzt und ein schon laufender Einstellungsstopp bis zum ersten Quartal des nächsten Jahres verlängert werden.

Die Auswahl bei den Meta-Entlassungen scheint ähnlich erratisch wie bei Elon Musks “Fire and Hire”-Massaker mit 50% der Belegschaft: So berichtete das indische Wirtschaftsmagazin Mint von der IT-Expertin Neelima Agarwal, die vor zwei Tagen zu Meta kam und auf der Social-Media-Plattform Linkedin gepostet habe, dass sie sofort wieder entlassen worden sei.

“Ich bin erst vor einer Woche von Indien nach Kanada gezogen und vor zwei Tagen zu Meta gekommen, nachdem ich einen so langen Visumsprozess durchlaufen hatte. Aber der unglückliche, traurige Tag ist gekommen und ich wurde entlassen” sagte die Expertin, die nach zwei Jahren ihren Job bei Microsoft Office in Hyderabad aufgegeben hatte, um zu Meta zu wechseln.

Bilder: Pixabay und Meta

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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