Elon Musk fährt Twitter gerade an die Wand

Als neuer Eigentümer von Twitter stürzt Elon Musk den Kurznachrichtendienst nach dem Kauf für 44 Milliarden Dollar ins Chaos: Er entlässt die Hälfte aller Mitarbeiter und hat jetzt sogar den großen Werbekunden, die reihenweise ihre Anzeigen aussetzen, in seinem Sozialen Netzwerk damit gedroht, sie öffentlich unter Druck zu setzen. “Ein thermonukleares Benennen und Beschämen ist exakt das, was passieren wird, wenn das nicht aufhört”, schimpft und droht Musk dazu…

Werbekunden wie die Volkswagen-Gruppe, der Pharmakonzern Pfizer und der Lebensmittelriese Mondelez wollen ihre Anzeigen bei Twitter stoppen oder auf Eis legen. Dabei macht Twitter laut Musk schon jetzt jeden Tag mehr als vier Millionen Dollar Verlust – was angeblich auch die Kündigung der Hälfte aller Jobs dort unausweichlich gemacht habe.

Das klingt nicht mehr, wie nach einem lockeren “öffentlichen” Joint im US-Fernsehen, sondern mehr nach ein, zwei Lines zu viel vom weißen Pulver und den dadurch entstehenden Allmachtsphantasien. Inzwischen strahlt das Gebahren des neuen “Chief Twit” auch schon auf seine anderen Firmen von Tesla bis SpaceX aus.

Ich möchte damit lieber wie mit Aktien umgehen, die gerade nicht gut laufen: Das Thema an die Seite legen und nach einem längeren Zeitraum mal wieder drauf schauen, was daraus geworden ist.

Hier noch der passende Witz dazu: Ein Neutron will in den Club. Sagt der Türsteher: “Sorry – heute nur für geladene Gäste!”

Screenshot: Elon Musk, Twitter

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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