Engländer schalten die Zwangs-Pornofilter reihenweise ab

pornoDie von der Politik erzwungenen Internetsperren gegen Pornografie in Großbritannien werden von den Nutzern nicht angenommen, ergibt eine Studie der Medienaufsichtsbehörde Ofcom über das sogenannte “familienfreundliche Network Level Filtering” hervor.

Die Studie sagt, dass nur vier bis acht Prozent der Neukunden großer britischer Provider die voreingestellten Jugendschutzsysteme aktiv lassen. Kein Wunder, wenn die Filter so schlecht gemacht sind, dass jede fünfte Internetseite von ihnen blockiert wird – und das bei weitem nicht alles Pornoseiten. Das hatten Britische Bürgerrechtler jüngst bekannt gemacht.

Die Leute schalten die Filter nicht etwa weg, weil sie gierig auf Pornos sind, sondern weil die Filter unendlich dumm gemacht sind. Benutzen Sie das Wort “Sextant” in ihrem maritimen Onlineshop, ist der für diese Filter zum Online-Sex-Shop mutiert – und wird natürlich gesperrt.

Im März hatte es auch die Uni Zürich probiert – und ist auch gescheitert, Deutsche Politiker schreien aber immer noch nach diesem Unsinn…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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