England spioniert uns noch mehr aus als die USA

GCHQ-aerialGegen das englische Bespitzelungsprojekt Tempora soll das amerikanische Spionageprojekt PRISM nach einem Bericht des Guardian nicht anstinken können. Zum Himmel stinken allerdings beide, denn sie mißachten kompromisslos jeden Datenschutz für betroffene Menschen und Unternehmen.

Die Briten lesen und hören alles mit: E-Mails, Facebook-Einträge, Telefongespräche. Der britische Nachrichtendienst zapft nach dem Bericht im Guardian zufolge heimlich Internetknotenpunkte an, über die der weltweite Datenverkehr läuft.

Der Geheimdienst Government Communications Headquarters (GCHQ) soll sogar damit begonnen haben, persönliche Informationen zu analysieren und mit dem US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) auszutauschen.

Beim Spiegel heißt es: Die Enthüllung des „Guardian“ geht auf Dokumente zurück, die der NSA-Whistleblower Edward Snowden der Zeitung übergeben hat. Snowden will damit „das größte Überwachungsprogramm in der Geschichte der Menschheit“ offenlegen. Als erstes machte er Prism öffentlich, ein Überwachungsprogramm der NSA. Die Überwachung gehe aber noch viel weiter. Der britische Geheimdienst GCHQ sei „schlimmer als die USA“.

Seit fast zwei Jahren läuft nach dem Guardian-Bericht eine Operation namens Tempora. Dabei werden Glasfaserverbindungen, über die der weltweite Internetverkehr geht, vom GCHQ illegal angezapft und bis zu 30 Tage zwischengespeichert. Die betroffenen Firmen dürten darüber kein Wort reden und könnten zu dieser Zusammenarbeit zur Not gezwungen werden.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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