Engpass beim iPhone X durch Romeo und Julia

Die Produktion des neuen Apple-Spitzenmodells iPhone X macht Probleme. Ursache dafür ist die komplexe „TrueDepth“-Kamera (siehe Artikelbild), die Apple für die 3D-Gesichtserfassung benutzt.

Nach einem Bericht des Wall Street Journal habe sich jetzt herausgestellt, dass der Teil des Systems „Face ID“, der 30.000 Infrarot-Punkte auf das Gesicht des Nutzers projiziert, schwieriger zu bauen sei als die entsprechende Leseeinheit.

Nomen est Omen

Nach Informationen der Wirtschaftszeitung trägt der Projektor den Codenamen „Romeo“ und das Infrarotmodul „Juliet“. Wenn ich mich recht erinnere, hat es bei den beiden verliebten Namensgebern auch nicht geklappt…

Das iPhone X mit seinem formatfüllenden Bildschirm, der fast die gesamte Frontseite abdeckt, soll Anfang November auf den Markt kommen, was schon später ist, als zuletzt für neue Modelle der Apple-Handys üblich.

Das zusammen mit dem iPhone X vorgestellte iPhone 8 ist ja schon erhältlich. Die Produktionsprobleme und der verzögerte Start der Massenproduktion des Top-Modells könnten dazu führen, dass das iPhone X nach dem Verkaufsstart wochenlang nur schwer oder sogar gar nicht zu haben ist.

Beutelschneiderei auf höchstem Niveau

Wer nur Apple-Junkie, aber nicht wirklich reich ist, dem könnte das sowieso egal sein, denn das Handy kostet mit wenig Speicher 1.150 und mit etwas mehr Speicher 1.320 Euro.

Mit dieser Aufpreispolitik treibt Apple die Profitmaximierung auf eine neue Spitze und diese exorbitanten Preise dürften für so manchen potentiellen Kunden nicht mehr tragbar sein..

Screenshot: Apple

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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