Erpressungstrojaner verschlüsselt Verfassungsschutz-PCs

WurmRansomDiese Nachricht macht ein weiteres Mal deutlich, wie es um die Kompetenz der deutschen Behörden in Sachen IT-Sicherheit bestellt ist:

Auf den Rechnern des Landesamtes für Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt wurden mehrere Trojaner gefunden – darunter offenbar auch Ransomware, die die Festplatten mehrerer Rechner verschlüsselte.

Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Die Infektionen bei den Verfassungsschützern wurden demnach Mitte April entdeckt.Vielleicht sollten die Beamten erstmal lernen, sich selbst zu schützen, bevor sie sich an die Verfassung wagen…

Weiter heißt es, dass die IT-Spezialisten beim Versuch, die Trojaner zu entfernen,dann einen nicht näher bezeichneten Backdoor-Trojaner auf einem internen Server des Dienstes gefunden haben. Wie lange der Trojaner auf dem Server installiert war und ob, beziehungsweise welche Daten er abgegriffen hat und vor allem wem sie weitergeleitet wurden, ist bisher nicht wirklich klar.

Details wurden bisher nicht bekannt gegeben, sondern das Landesamt für Verfassungsschutz teilte nur mit, dass es keine relevanten Schäden gekommgeben habe. Die infizierten Server seien“unverzüglich” außer Betrieb genommen worden. Außerdem ließen die Beamten wissen:“Anhaltspunkte liegen weder für einen gezielten Angriff noch für einen Abfluss von Daten vor.”

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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