Erste „lebende“ Bilder einer Lichtfeld-Kamera

Das Prinzip ist seit Faraday (nach dem Käfig benannt wurde) als Denkansatz bekannt: Licht wird nicht wie in der geometrischen Optik durch die einzelnen Strahlen beschrieben, sondern als Feld – ähnlich dem Magnetfeld, das Faraday erforschte oder auch dem Schallfeld aus der Wellenfeldsynthese. Bei dem neuen Lichtfeld-Bildsensor der Firma Lytro werden für jeden Bilpunkt Intensität und Lichtrichtung, also der Lichtvektor, aufgenommen. Da wir nicht alle intim mit dem Kirchhoff-Helmholtz-Integral vertraut sind, soll das zunächst als Grundlage genügen, denn die Fotos der neuen Lichtfeld-Kamera mit synthetischer Apertur des amerikanischen Startups Lytro sprechen für sich selbst.

Das Besondere an diesen Fotos ist, dass man im fertigen Bild nachträglich den Focus im Bild beliebig setzen kann. Probieren Sie das an den beiden in Flash nachgestellten Beispielen aus, einfach dorthin klicken, wo es scharf sein soll:

By Lytro / Richard Koci Hernandez

Shore entry in Monterey Bay, California. By Lytro / Jason Bradley

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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Ein Kommentar zu Erste „lebende“ Bilder einer Lichtfeld-Kamera

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