EU will den Bitcoin entanonymisieren

Es ist in diesen Jahren immer derselbe Grund, den Politiker bei ihren Maßnahmen gegen die Rechte der Bürger angeben: die Terrorismusbekämpfung.

Aus demselben Grund wollen Vertreter des Europäischen Parlaments, der EU-K0mmission und mehrerer Mitgliedsstaaten jetzt Kryptowährungen wie den Bitcoin stärker regulieren.

Ein Lex Bitcoin macht noch keine durchsichtigen Jalousien

Insbesondere soll es diesen Feinden der Freiheit darum gehen, anonyme Transaktionen zu erschweren. Sie wollen mit neuen Geldwäscherichtlinien  für die entsprechenden Kaufplattformen künftig die Kunden dieser Bitcoin-Börsen identifizieren und zum Beispiel deren Wallet-Adressen (virtuelle Brieftaschen) in einer zentralen Datenbank speichern. Klingt irgendwie nach Lieschen Müller oder Dieter Dummling von der Firma Horch und Guck.

Keine Sorge – beim „richtigen“ Geld klappt das ja auch nicht

Große Sorgen würde ich mir deshalb nicht machen. Das wollen die Politiker ja auch schon in der realen Welt realisieren und kriegen es nicht gebacken.

Der 500-Euro-Schein ist da das erste Opfer des Versuchs, das Bargeld abzuschaffen, um beispielsweise kranke Konstrukte wie Negativzinsen durchsetzen zu können, aber vor allem, um immer genau zu wissen, woher und wofür jemand Geld bekommt oder ausgibt. Die Stasi 4.0 lässt grüßen.

Die Zeit der Autokraten und Diktatoren

Heute geht es angeblich nur um die Bekämpfung des Terrorismus und seiner Finanzierung – aber schon morgen geht es um den zu schaffenden gläsernen Bürger, den die finanz- und konzernhörigen Berufspolitiker mit allen Mitteln rechtlos machen wollen, um ihre eigene Macht und Pfründe dauerhaft zu erhalten, damit es ihren Kindern besser gehe als denen des gemeinen Wahlviehs.

Ich warte schon jetzt darauf, zu hören, wie der homophobe, rassistische und frauenfeindliche EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger, der ja bekanntlich alles kann außer Hochdeutsch und Englisch, uns aufs Bit genau in Schwäbisch vorstammelt, wie er den Bitcoin dann de facto „entanonymisiert“ – das könnte lustiger werden als die Heute-Show.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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