Facebook diskriminiert weiter Transgender und Drag Queens

transgenderlogoIm September gab es eine Welle von Profillöschungen über eine bestimmte Gruppe von Facebook-Nutzern: Drag Queens und Kings und Transgender, deren Profile nicht ihren juristisch korrekten Namen trugen.

Facebooks Bestimmungen erfordern Klarnamen. Und das diskriminiert die Betroffenen, denn es ist eine Art Zwangs-Outing. Es folgten Proteste, auf die Facebook nur mit halbherzigen Angeboten reagierte. Gestern entschuldigte sich aber Chief Product Officer Chris Cox öffentlich. Er will angeblich eine Lösung finden, ohne dabei die Vorschriften zu ändern.

Als Grund für die Entschuldigung sehen viele Beobachter nicht etwa die Einsicht bei den prüden Facebook-Entscheidern, sondern den großen Erfolg des Facebook-Konkurrenten Ello, der derzeit in aller Munde ist und in den letzten Tagen mit Zuwachsraten von 30.000 Mitgliedern pro Stunde Facebook geschockt hat.

Ello wirbt mit: Keine Werbung. Keine Klarnamen. Keine Daten-Sammelwut

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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