Familiensplitting á la CDU: alles für Reiche, nichts für Arme

FamilieNach einem Bericht des Spiegel kostet das von der Union geplante neue Familiensplitting die Steuerzahler Milliarden, bevorzugt Besser- und Spitzenverdiener und hält Frauen davon ab, nach der Geburt eines Kindes in den Job zurückzukehren, äußert sich das Deutsche Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) dazu in einer sntsprechenden Studie, aus der die Süddeutsche Zeitung vorab zitiert.

Nach der Untersuchung des Konzeptes der CDU/CSU durch das DIW würden Familien durch die Reform im Schnitt um 700 Euro entlastet.

Die durchaus vorhandenen Verbesserungen wären jedoch extrem ungleich verteilt:

Geringverdiener hätten davon nur 300 Euro mehr im Jahr, Bezieher durchschnittlicher und hoher Gehälter kämen auf bis zu beeindruckende 866 Euro.

Komplett leer gingen nach den Plänen der angeblich christlichen Parteien Familien aus, die Hartz IV beziehen. Sie profitierten naturgemäß weder vom höheren Freibetrag noch von der Anhebung des Kindergelds, weil das ja auf ihre Sozialleistungen angerechnet wird.

Erhöhungen des Kindergelds werden diesen Familien also direkt wieder weggenommen„, heißt es in der Studie des DIW.

Mit solchen Plänen ist die CDU (und auch ihre Schwesterpartei CSU) für Hartz 4-Empfänger bei der Bundestagswahll am 22. Oktober nicht wählbar, es sei denn, man hat sein Gehirn in der Kneipe oder in der Kirche abgegeben…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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