Foto: Der Blutmond durch ein Newton-Teleskop

Mit einem richtigen Teleskop ließen sich gestern Nacht auch wesentlich bessere Aufnahmen des Blutmondes machen, als mit einem Smartphone in einer lichtverseuchten Kleinstadt. Das Artikelbild stammt vom Bareket-Observatorium in Israel, wo das israelische Internet-Teleskop Studenten kostenlos zur Verfügung steht und gestern auch einen Livestream der Mondfinsternis im Internet anbot.

Mars kam zu spät in Sicht

Ich hatte ja auch gehofft, dass ich den Mond und unseren Nachbarplaneten Mars auf einem Foto abbilden kann wie zum Beispiel in der vorletzten Woche den Mond und Jupiter im Westen. Dort ist zwar auch alles in den letzten Jahren zugebaut worden, so dass man den Horizont vom Forum Lüdinghausen aus nicht mehr sieht, aber für solche Fotos in Richtung Westen reicht es gerade noch.

Weil sich die gestrige Mondfinsternis aber im Südsüdosten abspielte, wo auch der der Erde zurzeit sehr nahe Mars aktuell aufgeht, dauerte es bis 1:30 Uhr heute früh, bis der Mars endlich in hellem Rot über dem Dach von KODI auftauchte – da war die Mondfinsternis schon komplett gelaufen…

Kollateralschaden der Mondfinsternis

Die Astro-Nacht hatte aber leider auch üble Spätfolgen, wie man auf diesem Foto sieht:

Mein Thai-Chili-Busch mit seinen ca. 50 schon sehr scharfen Schoten, der auf dem West-Balkon steht, bekam durch meine durchgängige Beschäftigung am Ost-Fenster zu wenig Aufmerksamkeit (und damit Wasser). So sah er dann aus, nachdem er nur zum Frühstück gewässert und dann den ganzen Tag Temperaturen von knapp 38° Celsius ausgesetzt wurde.

Das Unglück habe ich leider erst beim Gießen heute früh um Sechs gemerkt und hoffe nun, das die Pflanze sich wieder berappelt. Aber besser die Chilies als ich…

Die Hundstage machen mich fertig

Zu meiner Verteidigung kann ich nur noch sagen, dass es mir selbst gestern ähnlich ging. Die Einkäufe habe ich extra früh um 9 Uhr erledigt und dann wie auch schon an den beiden Vortage um 12 Uhr meine Siesta nur in einer Badehose begonnen.

Dabei ging es auch auch jede Stunde einmal unter die Dusche zum Abkühlen und das Glas mit warmem Zitronen-Apfel-Minz-Schwarztee wurde auch immer wieder nachgefüllt. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Hundstage mich in diesem Jahr umbringen.

Junge Leute mögen damit besser klar kommen, aber für mich als Siebzigjährigen ist das trotz aller Vorsorge einfach nur noch unerträglich.

Danke, Merkel & Co. für Eure geile Umweltpolitik!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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