Foto: Jupiter und Mond im Westen von Lüdinghausen

Zurzeit sind im Westen sowohl unser Nachbarplanet Venus als auch der größtem Planet unseres Sonnensystems, der Jupiter, direkt nach Einbruch der Dunkelheit im Westen zu sehen. Wer unseren zweiten Nachbarn, den roten Planeten Mars, sehen möchte, muss dazu in Richtung Südosten schauen.

Als Hobby-Sterngucker konnte ich in der letzten N8 nicht widerstehen und habe eine halbe Stunde vor Mitternacht versucht, ein Foto von Mond und Jupiter zu machen – wohl auch, weil gerade zwölf bisher noch nicht bekannte Monde beim König der Planeten entdeckt wurden.

Smartphones können vieles, aber nicht alles

Wenn dies Bild aber etwas verdeutlicht, dann ist es der Fakt, dass man mit einem Smartphone keine akzeptablen astronomischen Fotos machen kann. 🙁

Zwar bringt auch die letzte Nacht herrschende leichte Bewölkung eine Art „Milchglaseffekt“ an die Himmelskörper, aber auch in einer sternenklaren Nacht dürften mit einem Standard-Smartphone keine wirklich guten Aufnahmen möglich sein.

Ein normales Fernglas zeigt schon die Galileischen Monde des Jupiter

Man kann die Galileischen Monde des Jupiter zwar in diesem Monat nicht mit bloßem Auge, aber schon mit einem einfachen Fernglas erkennen – für manchen eine gute Chance, ohne ein echtes astronomisches Guckeisen nicht nur auf die Monde eines anderen Planeten, sondern auch eine halbe Stunde in die Vergangenheit zu schauen…

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P10, CC BY-SA 4.0

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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