Foto: Kein Schnee mehr in der Heißzeit

Dieses Winter-Foto aus meiner Sammlung zeigt am besten, wie es schon seit vielen Jahren hier im Münsterland im Winter aussieht:

Alles – außer Schnee!

Es gibt natürlich auch seltene Ausnahmen wie beispielsweise den Winter 2010 mit massivem Schneefall, aber das ist dann doch eher die sprichwörtliche Bestätigung der Regel.

Auch in dieser Saison hat es ja schon zweimal geschneit. Ende November blieb die hauchdünne Schneedecke gerade mal 2 Stunden erhalten, und am 3. Advent sogar ein paar Stunden länger…

Heißzeit wurde Wort des Jahres 2018

Gerade hat die Gesellschaft für deutsche Sprache „Heißzeit“ zum „Wort des Jahres“ gewählt – vor „Funklochrepublik“ und „Ankerzentren“. Man braucht nicht mehr als zwei Gehirnzellen, um den Grund dafür zu erahnen: Die extremen Temperaturen im Sommer und den Klimawandel.

Eigentlich ist diese Wahl völlig sinnfrei, denn auch mit dem Etikett „Wort des Jahres“ auf einer Bauchbinde wird es Jahr für Jahr wärmer. Aber es kostet wenigstens auch nichts, insbesondere keine Zuwendungen der Industrie an die Politik (Parteispenden).

Dankschreiben bitte an alle Berufspolitiker dieses Planeten

Dieses „Wort des Jahres“ entspringt ja auch einer eher politische Methodik: Etwas macht Probleme, man redet laut drüber und kann dann sagen, dass man sich bemüht habe, das Problem anzugehen. Dann hält man die Hand auf und nimmt dankbar Parteispenden von den Reichen an.

Im Gegenzug erlaubt man dann den Oligarchen, die Mieten in unbezahlbare Höhen und die Löhne unter die Armutsgrenze zu treiben. Naja, vielleicht wird ja 2019 „Mietpreisbremse“ das Wort des Jahres, dann hat man wenigstens mal drüber geredet…

Man könnte ja auch Verbrennungsmotoren und Kohlekraftwerke verbieten und nur noch erneuerbare Energien auf dem früher blauen und grünen Planeten erlauben. Wer unterstützt dann aber die notleidenden Politiker, Verwandten und Freunde und vor allem ihre Parteien, die dann ja wohl auf die massiven Schmiergeldzahlungen Parteispenden von den Autoherstellern und Energieriesen verzichten müssten?

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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