Freihandelsabkommen mit den USA vorläufig geplatzt

nsa_logo_geldIn der kommenden Woche war die zweite Verhandlungsrunde für das Trans-Atlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) geplant – und ist jetzt geplatzt.

IT-affine Menschen hatten ja darauf gehofft, weil sie sich fragen, wieso man mit den USA, die großflächig alles abhören, was sie zwischen ihre elektronischen Lauscher kriegen, noch solche Abkommen schließen soll.

Vermutlich wissen die Amis doch lange vor den meisten europäischen Teilnehmern, was die Verhandlungsziele der Europäer sind.

Dummerweise ist aber der Grund für den geplatzten Termin am nächsten Montag nicht etwa, dass Europa die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen wegen des NSA-Skandals und der penetranten Abhörerei der USA aufgeschoben hat.

Vielmehr teilte der frisch gebackene US Handelsbeauftragte Michael Froman gestern mit, er könne wegen der durch den Haushaltsstreit verursachten Schließung der US-Verwaltung, dem sogenannten “Shutdown”, seine Unterhändler Montag nicht nach Brüssel schicken.

Weitere Details dazu finden Sie bei Heise.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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